Neue Suchmaschine findet Haushaltsgegenstände

GuglhupfAm 1.11. geht mit Gugl Things eine neue Suchmaschine an den Start, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Haushaltsgegenstände zu finden. Ob Sie einen Schlüssel verlegt haben, Ihre Sonnenbrille nicht mehr auffinden oder dringend ein Tampon benötigen – Gugl findet alles in Sekunden.

Ihre Wohnung muss einmal gründlich durch einen NSA-Crawler indiziert werden. Danach läuft der Scan nach neuen Gegenständen automatisch einmal die Woche zu einem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll Gugl Existence den Suchmaschinenmarkt erobern. Dann wird es möglich sein, nach etwa „Liebe meines Lebens“ oder „Das große Glück“ zu suchen und diese zu finden.

Mit Gugl Existence ist nach Angaben des Anbieters jedoch nicht vor 2015 zu rechnen. „Die Algorithmen sind extrem komplex und die Bedürfnisse und Wünsche der User schon im Testbetrieb teils extrem unrealistisch. Aber wir arbeiten mit Hochdruck am sogenannten God-Mode, der die Suche erheblich verbessern soll“, heißt es aus dem Kreis des Programmierteams. Wir von netznirwana sind gespannt und halten unsere Leser auf dem Laufenden.

Halt Polizei!

PolizeiEs ist noch früh am Morgen. Die Sonne ist eben aufgegangen und der Verkehr auf der Autobahn fließt störungsfrei dahin. Aus meinem CD-Spieler klingt meine Lieblingsband, und obwohl ich kein begeisterter Autofahrer bin, genieße ich die Minuten für mich auf dem täglich gleichen Weg zur Arbeit, bevor mich Kollegen, Kunden und Vorgesetzte wie jeden Tag gegen eine geringe monatliche Aufwandsentschädigung in die Maske des freundlichen Hans Dampf zwingen, der für jeden stets ein offenes Ohr und eine hilfsbereite Hand zur Verfügung hat.

Die Autobahn ist durchaus befahren, aber noch lange nicht voll, und ich fahre jeden Morgen eine halbe Stunde früher als nötig, um dem Stau zu entgehen, der sich in in paar Minuten am Autobahnkreuz hinter mir in die Straße ergießen wird, als würde ein Vulkan heißes Metall speien und seine chromglänzende Lava in den engen Kanal zwischen den Leitplanken fließen lassen.

Ich blicke nach vorn, das Lenkrad locker in der linken Hand, während die Finger der rechten im Takt zur Musik auf meinen Schenkel trommeln. Neben mir auf dem Beifahrersitz finden sich wie immer mein Handy und mein Akkurasierer – beide Zeichen meines Morgenrituals, das einen Anruf bei meinem Sohn, kurz bevor er zur Schule geht, und eine Rasur bei 120km/h vorsieht.

Während ich mich mit meinem Gefährt geschmeidig durch die langsam anschwellende Woge des Berufsverkehrs schlängele, nähere ich mich einer jener typischen Lendkradschnecken, die sich angstvoll an ihr Volant krallen, die Nase an die Windschutzscheibe drücken und versuchen ihr Auto vernunftwidrig mit Hilfe des Bremspedals zum Ziel zu bugsieren.
Das Steuer in der Linken, den Rasierer in der Rechten und ein Auge im Rückspiegel, um die ordnungsgemäße Schur zu gewährleisten, lenke ich meinen Wagen routiniert auf die Überholspur und sehe im letzten Moment einen grünen Farbtupfer im Seitenspiegel aufpoppen.

Polizei!

Ich lasse den Rasierer fallen und setze blitzschnell den Blinker, um nicht unangenehm aufzufallen und wegen einer Lappalie ein Knöllchen zu bekommen, nur weil der Staat in Zeiten der Wirtschaftskrise auf jeden rostigen Heller angewiesen ist. Schnell bin ich an der Schnecke vorbei, entspanne mich etwas und steuere zurück auf die rechte Spur.

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Verfluchtes Denken

HalbschlafIch denke einfach zuviel.

Schon morgens fängt es an. Kaum erwacht, jagt mir ein Gedanke durch den Kopf, vollführt wilde Kapriolen, schlägt erst Rad, dann Schaum in meinem Hirn, und bildet bereits auf dem kurzen Weg ins Bad ungehemmt metastasierende Assoziationsketten, die sich erst im erlösenden Gefühl beim Abschlagen des morgendlichen Wassers wieder in Wohlgefallen auflösen.

Sobald jedoch das verzückte Lächeln während meines stoffwechselbedingten Canossaganges gewichen ist, überfallen mich wieder jene Geister, die mir manchen Tag zur Hölle machen.
Ich kann mich mal wieder nicht entscheiden: Lyrikbändchen, Schachzeitschrift, oder das neueste Merkheft von 2001 – ein Minütchen bleibe ich immer, um die Nacht langsam aus mir herausfließen zu lassen.

Während ich aber noch wäge und darüber nachdenke, welche Art von Literatur, aus welchen Gründen mir die ersten Minuten des Tages versüßen soll, meldet sich die Lust aufs tägliche Ritual meines ersten aromatischen Heißgetränkes. Auf dem Weg in die Küche beschäftigt mich der Gedanke, ob ich mich für den neuesten Irving zum Sonderpreis erwärmen möchte, den ich bei einem flüchtigen Blick ins frühstücksbrettchengroße Prospekt des bekannten Frankfurter Versenders erspäht habe, werde aber jäh abgelenkt von der Überlegung, ob es Sinn macht, fair gehandelten Bohnentee zu trinken, während die billige Kaffeemaschine irgendwo in Asien von bis aufs Blut ausgebeuteten Buddhisten zusammengeschraubt wird.

Aah, das tut gut. Das schwarze Gold rinnt meine Kehle hinunter und meine Metaebene stellt auf dem Sofa überrascht fest, dass man gleichzeitig im Oberstübchen darüber sinnieren kann, ob Martin Heidegger Recht hat, wenn er behauptet, die Naturwissenschaft denke nicht und solle das auch nicht, während man im Kellergewölbe damit beschäftigt ist, seine Kleinodien von einem unerwartet aufgetretenen Jucken zu befreien.

Unwillkürlich kommt mir ein Gedichtanfang in den Sinn:

Es war einmal ein Breitmaulfrosch,
der gerne seine Fröschin drosch.
Die, weil sie die Schmerzen scheute,
wenn ihr Lurch sie wieder bläute…

Ich komme aber nicht mehr dazu, dieses Meisterwerk zu beenden, weil die Frühstücksfrage ansteht. Ich schiebe eine Portion Nudeln von gestern in die Mikrowelle, weil ich mich wegen des Problems, warum Marmelade und Käse, trotz ihrer offenbaren Unterschiede in Geschmack und Zusammensetzung, ähnlich fett machen, nicht für eines von beiden entscheiden kann.

Eigentlich wollte ich ja laufen gehen und etwas für meine Gesundheit tun, aber wenn ich mich schon nicht zum Sport aufraffen mag, kann ich ja wenigstens die Kohlenhydrate zu mir nehmen, die ich normalerweise beim Joggen verbrennen würde. Leider meldet sich umgehend mein schlechtes Gewissen und pöbelt meinen inneren Schweinehund an, dass 300 kcal weniger verbrannt, und 600 kcal zusätzlich zu mir genommen, mehr als die halbe Tagesration eines Bürohengstes wie mir ausmachen, und dass mir für den Rest des Tages bestenfalls noch zwei Zwiebackscheiben mit Diätkäse und eine Flasche alkoholfreies Bier zustehen.

Bevor ich noch merken kann, dass an dieser mathematiknobelpreisverdächtigen Berechnung etwas faul sein muss, torpediert mich die moralische Überlegung, ob meine Exfrau meinem Sohn das Sonntagsfrühstück versagen darf, weil der sich wegen eines PC-Spiels, das ihn gerade an den Bildschirm fesselt, weigert, beim Bäcker um die Ecke Brötchen zu holen. Gibt es überhaupt einen Nobelpreis für Mathematik?

…schaffte sich als neuen Mann
einen Brontosaurus an…

Mein Kaffee ist alle, und auf dem Weg zum plastikgewordenen Sinnbild kapitalistischer Unterdrückung in kommunistischen Staaten fühle ich, dass ein bisschen Morgensex nicht schlecht wäre, wenn ich nicht gerade meinen Tag alleine beginnen müsste. Ohne es verhindern zu können, fragt sich mein Gehirn, was wohl Sex mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer zu tun haben könnte – antwortet sich aber sofort selbst, dass es sich mit der Erotik so verhält, wie mit Tut Tur dem Scheinriesen aus der Puppenkiste, der umso kleiner und unbedeutender wird, je näher man ihm ist, und erst der aus der Ferne riesig und ehrfurchtgebietend aussieht.

Warum denkt eigentlich jeder zuerst an die Puppenkiste bei Jim Knopf, und nicht an das Buch von Michael Ende, das überhaupt erst die Grundlage fürs Marionettenspektakel gewesen ist? Mir kommt Fuchur, der Glücksdrache in den Sinn, und ich bin mir plötzlich wieder ganz sicher, dass man die Verfilmung eines Fantasyromans nicht sehen sollte, wenn man das Buch noch lesen möchte. Irgendwie sehen alle Figuren der Geschichte dann so aus wie im Film und man fragt sich kopfschüttelnd, warum der Roman nicht den Vorgaben des Films folgen will.

Ich bemerke, dass ich offenbar gerade mein Bedürfnis nach Streicheleinheiten mit film- und literaturwissenschaftlichen Gedankengängen sublimiere, und phantasiere (schreibt man das nun mit „ph“, oder „f“? Ohnehin ist die ganze Rechtschreibreform ein Zugeständnis an die Pisageneration…), in Wien mit Siegmund Freud im Kaffeehaus bei einer Melange zu sitzen und über die Psychoanalyse zu schwadronieren, während Jean Paul Sartre in Paris im „Deux Magots“ auf mich wartet, weil wir die Frage des reflexiven Bewusstsein bisher noch nicht abschließend klären konnten. Überhaupt ist es blöd, am Anfang des 21 Jahrhunderts zu leben und sich noch nicht von einem Ort zum andern beamen zu können, was aber andererseits wieder die Tourismusindustrie schädigen und einen Haufen Arbeitsplätze kosten würde.

…Der Frosch sah ein, das Aggressive,
ist seine letzte Perspektive…

Heute müsste ich eigentlich die Umsatzsteuer fertig machen, mein Duschgel ist alle, und was passiert eigentlich mit meinem Leasingvertrag, wenn OPEL über den Jordan geht?

Seit ich mich aus den Kissen geschält habe, sind gerade mal 20 Minuten vergangen und ich habe schon wieder viel zu viel gedacht und zu wenig gemacht. Überhaupt wäre ein bisschen Sex nicht schlecht, und mein Sohn schreibt heute eine Lateinklausur. Was wünscht er sich eigentlich zum Geburtstag außer einem I-Phone, dass sich noch nicht mal der Papa leisten kann? Morgen gehe ich auf jeden Fall joggen, weil ja keine Nudeln mehr da sind, und sterben möchte ich nicht unbedingt jetzt schon, um Freud und Sartre im Jenseits zu begegnen. Dafür ist später noch Zeit.

Wieder muss ich mich kratzen. Das Telefon klingelt – ich noch halbnackt – Exfrau dran – ob ich mit zum Sprechtag will. Der Gedanke an Sex verebbt, und bevor ich mich unter die Dusche begebe bleiben nur noch zwei Fragen: Warum ist das feuchte Toilettenpapier immer so schnell zu Ende, und kann die Mathematik die Unendlichkeit der Zahlenreihe mit rein mathematischen Mitteln beweisen?

Ich seufze und füge mich in den Tag…

Schulwechsel – ein Infoabend mit Modellcharakter

KlassenzimmerGestern war ein wichtiger Tag.

Der Wechsel meines Sohnes auf die weiterführende Schule steht bevor:

„INFORMATONSVERANSTALTUNG ZUM THEMA WEITERFÜHRENDE SCHULE“

stand sperrig auf dem nachmittags noch hastig ausgedrucken Hinweisschild an der Tür zu Mini-Aula seiner Grundschule, die bis auf den letzen Platz prallgefüllt war.

Ich hatte mich mit meiner Exfrau und der Mutter meines Sohnes pünktlich eingefunden, um den Ausführungen des Abends zu lauschen.

Mit uns waren sie alle da: die feinen Leute, wie auch die Vorstände der Familien aus einfacheren Verhältnissen und die zwischen beiden Extremen oszillierenden Nuancen sozialer Gruppenzugehörigkeit.

Zehn Jahre alt ist man ja schließlich unabhängig vom sozialen Status und der Schulbildung seiner Eltern, und so trifft man bei solchen Veranstaltungen einen gesunden Querschnitt aus der Gesellschaft, was ganz normal und auch so okay ist.

Wenn da nicht…

…ja wenn da nicht die sechs Hauptstörenfriede wären, die aus einer solchen Veranstaltung ein Panoptikum zu machen in der Lage sind, wenn die Moderation nicht unheimlich auf der Hut ist:

  • DER KLUGSCHEISSER,
  • DER POSSENREISSER und
  • DER FEINE PINKEL

Ganz besonders kritisch kann die Situation werden, wenn sich zwei, oder gar alle drei Charaktere in Personalunion bei einem der Väter (meistens sind es ja die Herren, die meinen eine Balz aufführen zu müssen…) zusammenfinden.

Aber auch bei Frauen gibt es das Phänomen.
Auch hier kann ich kann grobschlächtig drei Hauptkategorien ausmachen:

  • DIE BESORGTE HAUSFRAU UND MUTTER
  • DIE SICH SELBST BEWEIHRÄUCHERNDE KARRIEREFRAU und die
  • IN WOLLSOCKEN UND NORWEGER GEWANDETE ÖKOTUSSI, MIT SOZIALEM BUWUSSTSEIN

Kaum zu sagen, welcher der sechs Typen am schlimmsten zu ertragen ist.
Sicher ist, dass einen gelegentlich das Gefühl überfällt, in einer Comdeyshow zu sitzen, bei der das Publikum der Hauptact des Abends, und die Moderatoren die staunenden und interaktiv mit einbezogenen Zuschauer sind.

So ein Abend war gestern und ich muss sagen: meine Erwartungen und Befürchtungen wurden nicht enttäuscht.
Sie waren alle da, so als hätte man ihnen Freibier versprochen dafür, dass sie das Festzelt auf dem heimischen Schützenplatz unterhalten.

Es kam zu tumultartigen Zuständen, weil der Klugscheißer, der Possenreißer und der feine Pinkel sich permanent ins Wort fielen und sich entweder in der Formulierung der absonderlichsten Thesen gegenseitig überboten, oder mit kleinen polemischen Spitzen versuchten, die Aussage des anderen ins Lächerliche zu ziehen.

Erwähnte ich schon, was noch schlimmmer ist als zwei oder drei der Männertypen in Personalunion? Nein?

Wenn alle drei Typen in Reinkkultur auftreten und am Tag zuvor eine private Niederlage, oder einen geschäftlichen Rückschlag zu verkraften hatten.
Dann wollen sie sich nämlich am Abend das Selbstvertrauen wieder aufbauen, das am Tage gelitten hat, und gebärden sich wie wildgewordene Auerhähne auf der Balz nach dem Weibchen mit den dicksten Schenkeln…

Gelegentlich, und nur wenn die Männer mal eine Atempause machen müssen, (so ähnlich wie dicke Wale, die auch von Zeit zu Zeit aus ihrem Primärelement auftauchen müssen, um ihre Lungen wieder mit Luft zu füllen), melden sich die Frauen zu Wort.

Der Typ „besorgte Hausfrau und Mutter“ stellt gelegentlich Fragen, deren Zusammenhang mit dem Thema des abends nur zu erahnen ist, während die „sich selbst beweihräuchernde Karrierefrau“ mit jeder Äußerung raushängen lässt, dass die Schule sich doch bitte ihrem modernen und progressiven Lebenstil als Powerfrau anzupassen hat, und dass nicht sie Rücksicht nehmen muss auf die Vielfalt der schulischen Aufgaben vor dem Hintergrund gravierender sozialer Unterschiede in der Schülerschaft.

Der dritte Typ „in Wollsocken und Norweger usw…“ sagt erstmal nichts.
Kaum dass sie den Mund öffnet, beschleicht einen das Gefühl, sie würde sich danach erkundigen wollen, ob es in der Schule auch eine Ecke gibt, wo die Schüler legal Cannabis konsumieren dürfen.
Tatsächlich konfrontiert sie einen dann aber doch nur mit den neuesten sozialwisschenschaftlichen und psychologischen Studien zur pubertären Entwicklung sozialschwacher Kinder.

TOTAAAAAAL SPANNEND –

Zum Glück dürfen die Frauen nicht lange reden, weil ihnen die Streithammel von eben das Wort abschneiden, um ihren Kampf um den Preis für den „Am schönsten geschwollenen Hahnenkamm des Abends“ wieder aufzunehmen.
Und überhaupt gehören Frauen an den Herd und nicht in eine Diskussion – das ist widernatürlich. (Das sagen sie zwar nicht, aber es trieft wie altes Frittenfett zwischen ihren Worten heraus…)

Ganz zum Schluss, als die Wogen schon geglättet und die Flut profilneurotisch zu erklärender Worthülsen abgeebbt zu sein scheinen, meldet sich der Totengräber jeder Diskussion zu Wort:

  • DIE LANGATMIGE, WEIT AUSHOLENDE UND JEDEN ASPEKT DES THEMAS AUFS GENAUESTE BELEUCHTENDE LABERTASCHE

Ihre Sätze beginnen meist mit einer Konstruktion der Art:
„AAAAAAAAAALSOOOOOOOO…“

Leider legte mir meine Exfrau beschwichtigend ihre Hand auf den Unterarm, fiel mir ins Wort, noch bevor ich etwas sagen konnte,  und meinte: „Lass mal gut sein – wir kriegen doch gleich ein Informationsblatt auf dem alles steht…“

Der Schnarchkönig…

schnarch

Was schnarchst Du so laut bei Nacht und Wind? –
Es sind die Rachenmuskeln, die schwächlich sind. –
Dreh Dich zur Seite auf Deinen Arm –
Ach Frau dann stört Dich die Luft aus meinem Darm. –

Geliebter, stört es Dich selber nicht? –
Kaum mehr, als abends Dein Leselicht. –
Dein Sägen macht mich museumsreif –
Und mir wird auf der Seite der Nacken steif. –

Jetzt dreh Dich bitte doch weg von mir. –
Ein Küsschen zur Nacht noch, schenk ich Dir. –
Ob’s ruhig jetzt wird, da ich bin gespannt. –
Wenn nicht, so hau mit der flachen Hand… –

Dann tu ich Dir weh – und das will ich nicht. –
Dann bleibt er wohl ewig, der Grund für’s Gedicht. –
Ich glaub, dass zu lang wir verheiratet sind. –
Was ich mitunter genauso empfind… –

So musst Du wohl aus dem Zimmer gehn! –
Ich hab es befürchtet und kommen sehn. –
Was könnte ’ne andere Lösung sein? –
Zieh DU in den Keller und lass mich hier sein! –

Mein Mann, Mein Mann, welch böses Wort,
erst schnarchst Du mich voll, dann schickst Du mich fort? –
Mir bleibt keine Wahl für Dich liebe Frau,
ich bin hier der Hausherr, das weißt Du genau. –

Der Mangel an Schlaf, er macht mich schnell alt. –
Jetzt schweig endlich Frau, sonst mach ich Dich kalt. –
Mein Mann, oh Gott, wie fasst Du mich an?
Ich helfe Dir jetzt, so gut ich es kann. –

Die Frau sie stöhnt, ihr Blut rötlich rinnt,
weil ihm die Nerven glatt durchgebrannt sind.
So schnarcht er friedlich im Morgenrot,
an seiner Seite die Frau ist tot…

Das Präsenzritual oberhalb des Prekariats…

Ich habe zwei neue Lieblingsworte:

Hier meine neue Topliste:

  1. Präsenzritual
  2. Prekariat
  3. suboptimal
  4. semiprofessionell
  5. quasi und per se

to be continued…

Der Lacher des gestrigen Tages…

…war und ist ein Zitat unserer Familienministerin Ursula von der Laien (schreibt man das so?):

„Wir wissen alle, dass Fernsehen dick, dumm, traurig
und gewalttätig macht.“

Ich werde ab jetzt ein wachsames Auge und Ohr auf sie haben – wer hat schon was gegen kostenlosen und lustigen Content für sein Weblog…?

Reichhaltige Potenzpillenernte…

Habe eben mal meine Mails gecheckt und die Viagra-Schreibweisen des? heutigen Tages geerntet:?

  • VleAGRA
  • VlrAGRA

Es muss scheinbar doch Typen geben, die so blöd sind, diese Mails zu öffnen -?
Die Welt bleibt wohl auf ewig ein Panotikum, das von den Doofen beherrscht wird…

Kölner Stadtanzeiger kostenlos als E-Paper

Der Kölner Stadt Anzeiger kann noch bis zum 31.12. kostenlos als E-Paper gelesen und getestet werden.

Die Inhalte können im Browser gelesen, oder als PDF exportiert werden.
Ein Ausdruck aus dem PDF soll unterdrückt sein, hat bei mir aber mit der rechten Maustaste über Verwendung des Kontextmenüs funktioniert.

Ich halte den KSTA wegen seiner ausgewogenen Berichterstattung und seinen anspruchsvollen Inhalten für eine gute Wahl – und das auch für Nichtkölner, die sich im regionalen Bereich dann aber dennoch einen netten Überblick über das sympathische Kölner Völkchen und natürlich ebenso den weltweit berühmten Kölner Klüngel machen können. 🙂

Also, einfach mal austesten

Bloggen mit Blogdesk

blogdesk

Seit ein paar Tagen blogge ich mit Blogdesk, einem kleinen aber feinen Desktop-Programm, mit dem ich meine Postings bequem, wie mit einer Textverarbeitung (und ohne das sonst obligate manuelle Login auf dem Server) erstellen, auf den Server spielen und auch auf gleichem Weg wieder bearbeiten kann.
Für manche der „Profiblogger“ mag das ein alter Hut sein – für mich ist es eine Entdeckung, auch wenn ich die Rechtschreibprüfung und nicht die Rechtschreibprüfung meine Rechtschreibung überprüfen muss.

Schön wäre auch, wenn die Bildpositionierung mittels CSS und nicht mehr mittels HTML erfolgen würde – aber das ist für Normalvernünftige ein zu vernachlässigendes Problemchen…

Blogdesk gibt’s hier

Wer’s noch nicht kennt – einfach mal versuchen –
Viel Spaß dabei…