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	<title>Netznirwana &#187; Dies und das</title>
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		<title>Halt&#160;Polizei!</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 11:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Baustelle]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Stau]]></category>
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		<category><![CDATA[Wegeunfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist noch fr&#252;h am Morgen. Die Sonne ist eben aufgegangen und der Verkehr auf der Autobahn flie&#223;t st&#246;rungsfrei dahin. Aus meinem CD-Spieler klingt meine Lieblingsband, und obwohl ich kein begeisterter Autofahrer bin, genie&#223;e ich die Minuten f&#252;r mich auf dem t&#228;glich gleichen Weg zur Arbeit, bevor mich Kollegen, Kunden und Vorgesetzte wie jeden Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist noch fr&#252;h am Morgen. Die Sonne ist eben aufgegangen und der Verkehr auf der Autobahn flie&#223;t st&#246;rungsfrei dahin. Aus meinem CD-Spieler klingt meine Lieblingsband, und obwohl ich kein begeisterter Autofahrer bin, genie&#223;e ich die Minuten f&#252;r mich auf dem t&#228;glich gleichen Weg zur Arbeit, bevor mich Kollegen, Kunden und Vorgesetzte wie jeden Tag gegen eine geringe monatliche Aufwandsentsch&#228;digung in die Maske des freundlichen Hans Dampf zwingen, der f&#252;r jeden stets ein offenes Ohr und eine hilfsbereite Hand zur Verf&#252;gung hat.</p>
<p>Die Autobahn ist durchaus befahren, aber noch lange nicht voll, und ich fahre jeden Morgen eine halbe Stunde fr&#252;her als n&#246;tig, um dem Stau zu entgehen, der sich in in paar Minuten am Autobahnkreuz hinter mir in die Stra&#223;e ergie&#223;en wird, als w&#252;rde ein Vulkan hei&#223;es Metall speien und seine chromgl&#228;nzende Lava in den engen Kanal zwischen den Leitplanken flie&#223;en lassen.</p>
<p>Ich blicke nach vorn, das Lenkrad locker in der linken Hand, w&#228;hrend die Finger der rechten im Takt zur Musik auf meinen Schenkel trommeln. Neben mir auf dem Beifahrersitz finden sich wie immer mein Handy und mein Akkurasierer – beide Zeichen meines Morgenrituals, das einen Anruf bei meinem Sohn, kurz bevor er zur Schule geht, und eine Rasur bei 120km/h vorsieht.</p>
<p>W&#228;hrend ich mich mit meinem Gef&#228;hrt geschmeidig durch die langsam anschwellende Woge des Berufsverkehrs schl&#228;ngele, n&#228;here ich mich einer jener typischen Lendkradschnecken, die sich angstvoll an ihr Volant krallen, die Nase an die Windschutzscheibe dr&#252;cken und versuchen ihr Auto vernunftwidrig mit Hilfe des Bremspedals zum Ziel zu bugsieren.<br />
Das Steuer in der Linken, den Rasierer in der Rechten und ein Auge im R&#252;ckspiegel, um die ordnungsgem&#228;&#223;e Schur zu gew&#228;hrleisten, lenke ich meinen Wagen routiniert auf die &#220;berholspur und sehe im letzten Moment einen gr&#252;nen Farbtupfer im Seitenspiegel aufpoppen.</p>
<p>Polizei!</p>
<p>Ich lasse den Rasierer fallen und setze blitzschnell den Blinker, um nicht unangenehm aufzufallen und wegen einer Lappalie ein Kn&#246;llchen zu bekommen, nur weil der Staat in Zeiten der Wirtschaftskrise auf jeden rostigen Heller angewiesen ist. Schnell bin ich an der Schnecke vorbei, entspanne mich etwas und steuere zur&#252;ck auf die rechte Spur.</p>
<p>Mir ist immer ein bisschen mulmig, wenn unser aller Freunde und Helfer mir auf der Autobahn begegnen, und auch heute habe ich das Gef&#252;hl, dass sie es nur auf mich abgesehen haben. Irgendwie scheinen sie ihre Geschwindigkeit &#252;ber aus exakt der meinen anzupassen und nur auf einen kleinen Fehler zu warten, um unter dem Deckmantel der Verkehrssicherheit das S&#228;ckel des Verwaltungswasserkopfes zu f&#252;llen.</p>
<p>Ich konzentriere mich aufs Fahren, &#252;berlege fieberhaft, wie nochmal die Abstandsberechnung funktioniert, und frage mich zweifelnd, wann ich zuletzt die R&#252;cklichter auf ihre Tauglichkeit &#252;berpr&#252;ft habe. Meines Wissens m&#252;ssen sie in Ordnung sein, zumindest kann ich mich grob erinnern, sie zuletzt beim Beladen des Hecks am Baumarkt in Aktion gesehen zu haben.<br />
Bei dem Bremsleuchten bin ich da gar nicht so sicher. Ich werde nerv&#246;s und beginne meine Geschwindigkeit so zu w&#228;hlen, dass ich nach M&#246;glichkeit nicht bremsen muss.</p>
<p>T&#220;V und ASU sind ok, Reifenprofil sollte in Ordnung sein – aber Mist – habe ich eine Warnweste im Auto? Mich plagt das schlechte Gewissen und meine H&#228;nde werden zunehmend feuchter.<br />
Trotz meiner nun defensiven Fahrweise l&#228;sst sich der n&#228;chste Schnecken&#252;berholvorgang nicht vermeiden, ich besinne mich kurz der Position des Blinkers, der in meinen Augen ansonsten nur Staffage ist, dr&#252;cke aufgeregt den Hebel nach unten und&#8230;</p>
<p>verdammt! –</p>
<p>rechts blinken, links &#252;berholen, und der Jagdinstinkt der gr&#252;nberockten Exekutive w&#228;re geweckt. Schnell den Hebel nach oben, kurz aufs Gas&#8230;</p>
<p>KRACK! -<span id="more-77"></span></p>
<p>der Rasierer &#8211; und die Beschleunigung des Wagens bleibt ein sch&#246;ner Traum in der gerade den Horizont erklimmenden Morgensonne.</p>
<p>W&#228;hrend ich mich bem&#252;he, aufrecht zu sitzen und &#252;beraus souver&#228;n zu wirken, versuche ich das brummende Teil mit den F&#252;&#223;en aus der Gefahrenzone zu bugsieren und hoffe, dass es nicht unter die Bremse ger&#228;t, w&#228;hrend gerade ein LKW vor mir ausschert, um mit einem mehrmin&#252;tigen &#220;berholvorgang zu beginnen.</p>
<p>Geschafft!</p>
<p>Der Apparat brummt unter dem Vordersitz, der eben noch ersterbende Motor heult auf, und ich ziehe gekonnt nach links, um die vierr&#228;drige Verkehrsbehinderung vor mir zu &#252;berholen.</p>
<p>Laut und vernehmlich h&#246;re ich pl&#246;tzlich Blue Oyster Cults „Don&#8217;t fear the Reaper“ &#8211; mein Klingelton – vermutlich mein Sohn, der seinen Morgenanruf vermisst.<br />
Die gr&#252;ne Minna hat etwas aufgeholt, und ich kann unm&#246;glich ans Telefon gehen. Bl&#246;derweise blinkt auch das Display meines Nokias hell auf, das ich mir ebenso bl&#246;derweise zugelegt habe, kurz bevor die Finnen deutsche Arbeitspl&#228;tze vernichtet haben. Ich sch&#252;ttele innerlich den Kopf, frage mich ernsthaft, welchen Unterschied jetzt ein Sony Ericsson machen w&#252;rde, und greife, stocksteif in den Sitz gepresst, nach recht, um das Handy auf den Bauch zu drehen.</p>
<p>Puh, das war knapp.</p>
<p>Meine H&#228;nde sind inzwischen schwitznass, mein Herz klopft wild in der Brust, und ich klammere mich mit aller Kraft ans Lenkrad , als w&#252;rde es davonfliegen , wenn ich es nicht fest im Griff hielte.<br />
Ich glaube, ich bin noch niemals zuvor so exakt geradeaus gefahren wie heute morgen und sp&#252;re eine Konzentration beim Fahren, die ich bei jeder anderen Gelegenheit f&#252;r eine Verschwendung von<br />
Ressourcen halten w&#252;rde.</p>
<p>Ich bin so damit besch&#228;ftigt, die staatliche Ordnung &#252;ber den R&#252;ckspiegel zu kontrollieren, dass ich fast den Anfang der Baustelle und das Schild &#252;bersehen h&#228;tte, dass fortan 80 zu fahren sind.<br />
Ich trete voll in die Eisen. Der Wagen bockt kurz, wie ein Stier beim Rodeo, und der immer noch wie entfesselt brummende Rasierer rutscht wieder zwischen meine F&#252;&#223;e. Mein Handy klingelt ein zweites Mal und, noch bevor ich reagieren kann, sp&#252;re ich, wie sich der gr&#252;n-wei&#223;e Passat neben mich setzt.</p>
<p>Schwei&#223; tropft von meiner Stirn, w&#228;hrend Iron Maiden von CD, Blue Oyster Cult vom Handy und ein brummender Braun, untermalt vom Motorenger&#228;usch, eine schr&#228;ge Jam Session abhalten.</p>
<p>Wie schnell bin ich eigentlich? Normalerweise m&#252;sste ich ungef&#228;hr 83 fahren, immer ein Minimum schneller als erlaubt, um nicht verd&#228;chtig zu sein, etwas zu verbergen zu haben. Sicherheitshalber nehme ich kurz den Fu&#223; vom Gas, weil ich nicht wei&#223;, ob sich das Brummger&#228;t unter die Bremse verirrt hat, und halte den Blick stocksteif geradeaus gerichtet, w&#228;hrend die zweckentfremdete Familienkutsche mit dem lustigen blauen Licht auf dem Dach an mir vorbeizieht.</p>
<p>„Die k&#246;nnten auch mal &#8216;ne Farbberatung gebrauchen. Wei&#223;, gr&#252;n und blau geht ja gar nicht&#8230;!“, denke ich mir, w&#228;hrend ich versuche so zu wirken, als seien mein Smart und ich ein einziger symbiotisch verbundener Cyborg auf vier R&#228;dern.</p>
<p>Da – vor mir eine Ausfahrt – und noch bevor ich mir &#252;berlegen kann, hier abzufahren und des Rest meiner Fahrtstrecke auf der Landstra&#223;e zur&#252;ckzulegen, weil einfach mal wieder viel zu viel Polizei auf der Autobahn ist, w&#228;hrend Schwerverbrecher und Terroristen die Innenst&#228;dte &#252;berfluten – sehe ich erleichtert, wie die Polizeikutsche fast h&#246;hnisch blinkend die Ausfahrt nimmt.</p>
<p>Aaah, das tut gut. Der Schwei&#223; brennt in meinen Augen, aber ich entkrampfe mich augenblicklich.<br />
Mit dem rechten Fu&#223; versuche ich den Rasierer in Reichweite meiner Hand zu schieben, greife nach rechts, um das Handy aufzunehmen und trete befreit aufs Gaspedal.<br />
Als ich wieder nach vorne schaue, sehe ich sie:</p>
<p>die Kamera am Stra&#223;enrand.</p>
<p>Mein Wagen ger&#228;t ins Schlingern, w&#228;hrend ich verzweifelt zu bremsen versuche. Leider muss ich bemerken, dass sich der Rasierapparat nun doch endlich im Schatten der Bremse versteckt hat, was deren Wirkung gegen Null tendieren l&#228;sst, und ich ergebe mich in mein Schicksal.<br />
Ein roter Blitz scheint mein Cockpit auszuf&#252;llen, meine H&#228;nde rutschen vom Steuer und das n&#228;chste was ich sehe, ist ein Fernseher unter der Decke, ein wei&#223;es Laken auf meinem Bauch und mein rechtes Bein, dass, komplett eingegipst, mittels einer abenteuerlichen Konstruktion an einem Gest&#228;nge befestigt ist, w&#228;hrend mein dicker Onkel vorwitzig und lustig orange leuchtend oben herauslinst.</p>
<p>Und das alles nur, weil die Polizei, statt Verbrecher zu fangen, harmlose Autofahrer jagt, die sich nichts zu Schulden haben kommen lassen, und die doch nur friedlich und st&#246;rungsfrei zum Arbeitsplatz gelangen m&#246;chten.<br />
Mich wundert gar nichts mehr, und ich w&#228;re nicht &#252;berrascht zu h&#246;ren, dass die ganze perfide Aktion minuti&#246;s geplant war, und schon mit dem ersten Auftauchen der Polizeikarre in meinem R&#252;ckspiegel begonnen hat, nur um an meinen F&#252;hrerschein und mein Bares zu kommen.</p>
<p>Das n&#228;chste Mal, wenn ich was Gr&#252;n-Wei&#223;es auf der Bahn hinter mir sehe, trete ich aufs Gas meines, notgedrungen neuen, Autos und mache, dass ich wegkomme. Alles andere ist mir zu gef&#228;hrlich&#8230;</p>
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		<title>Verfluchtes&#160;Denken</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 06:41:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Morgen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke einfach zuviel. 
Schon morgens f&#228;ngt es an. Kaum erwacht, jagt mir ein Gedanke durch den Kopf, vollf&#252;hrt wilde Kapriolen, schl&#228;gt erst Rad, dann Schaum in meinem Hirn, und bildet bereits auf dem kurzen Weg ins Bad ungehemmt metastasierende Assoziationsketten, die sich erst im erl&#246;senden Gef&#252;hl beim Abschlagen des morgendlichen Wassers wieder in Wohlgefallen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke einfach zuviel. </p>
<p>Schon morgens f&#228;ngt es an. Kaum erwacht, jagt mir ein Gedanke durch den Kopf, vollf&#252;hrt wilde Kapriolen, schl&#228;gt erst Rad, dann Schaum in meinem Hirn, und bildet bereits auf dem kurzen Weg ins Bad ungehemmt metastasierende Assoziationsketten, die sich erst im erl&#246;senden Gef&#252;hl beim Abschlagen des morgendlichen Wassers wieder in Wohlgefallen aufl&#246;sen. </p>
<p>Sobald jedoch das verz&#252;ckte L&#228;cheln w&#228;hrend meines stoffwechselbedingten Canossaganges gewichen ist, &#252;berfallen mich wieder jene Geister, die mir manchen Tag zur H&#246;lle machen.<br />
Ich kann mich mal wieder nicht entscheiden: Lyrikb&#228;ndchen, Schachzeitschrift, oder das neueste Merkheft von 2001 – ein Min&#252;tchen bleibe ich immer, um die Nacht langsam aus mir herausflie&#223;en zu lassen. </p>
<p>W&#228;hrend ich aber noch w&#228;ge und dar&#252;ber nachdenke, welche Art von Literatur, aus welchen Gr&#252;nden mir die ersten Minuten des Tages vers&#252;&#223;en soll, meldet sich die Lust aufs t&#228;gliche Ritual meines ersten aromatischen Hei&#223;getr&#228;nkes. Auf dem Weg in die K&#252;che besch&#228;ftigt mich der Gedanke, ob ich mich f&#252;r den neuesten Irving zum Sonderpreis erw&#228;rmen m&#246;chte, den ich bei einem fl&#252;chtigen Blick ins fr&#252;hst&#252;cksbrettchengro&#223;e Prospekt des bekannten Frankfurter Versenders ersp&#228;ht habe, werde aber j&#228;h abgelenkt von der &#220;berlegung, ob es Sinn macht, fair gehandelten Bohnentee zu trinken, w&#228;hrend die billige Kaffeemaschine irgendwo in Asien von bis aufs Blut ausgebeuteten Buddhisten zusammengeschraubt wird. </p>
<p>Aah, das tut gut. Das schwarze Gold rinnt meine Kehle hinunter und meine Metaebene stellt auf dem Sofa &#252;berrascht fest, dass man gleichzeitig im Oberst&#252;bchen dar&#252;ber sinnieren kann, ob Martin Heidegger Recht hat, wenn er behauptet, die Naturwissenschaft denke nicht und solle das auch nicht, w&#228;hrend man im Kellergew&#246;lbe damit besch&#228;ftigt ist, seine Kleinodien von einem unerwartet aufgetretenen Jucken zu befreien. </p>
<p>Unwillk&#252;rlich kommt mir ein Gedichtanfang in den Sinn: </p>
<p>Es war einmal ein Breitmaulfrosch,<br />
der gerne seine Fr&#246;schin drosch.<br />
Die, weil sie die Schmerzen scheute,<br />
wenn ihr Lurch sie wieder bl&#228;ute&#8230; </p>
<p>Ich komme aber nicht mehr dazu, dieses Meisterwerk zu beenden, weil die Fr&#252;hst&#252;cksfrage ansteht. Ich schiebe eine Portion Nudeln von gestern in die Mikrowelle, weil ich mich wegen des Problems, warum Marmelade und K&#228;se, trotz ihrer offenbaren Unterschiede in Geschmack und Zusammensetzung, &#228;hnlich fett machen, nicht f&#252;r eines von beiden entscheiden kann.<br />
<span id="more-66"></span><br />
Eigentlich wollte ich ja laufen gehen und etwas f&#252;r meine Gesundheit tun, aber wenn ich mich schon nicht zum Sport aufraffen mag, kann ich ja wenigstens die Kohlenhydrate zu mir nehmen, die ich normalerweise beim Joggen verbrennen w&#252;rde. Leider meldet sich umgehend mein schlechtes Gewissen und p&#246;belt meinen inneren Schweinehund an, dass 300 kcal weniger verbrannt, und 600 kcal zus&#228;tzlich zu mir genommen, mehr als die halbe Tagesration eines B&#252;rohengstes wie mir ausmachen, und dass mir f&#252;r den Rest des Tages bestenfalls noch zwei Zwiebackscheiben mit Di&#228;tk&#228;se und eine Flasche alkoholfreies Bier zustehen. </p>
<p>Bevor ich noch merken kann, dass an dieser mathematiknobelpreisverd&#228;chtigen Berechnung etwas faul sein muss, torpediert mich die moralische &#220;berlegung, ob meine Exfrau meinem Sohn das Sonntagsfr&#252;hst&#252;ck versagen darf, weil der sich wegen eines PC-Spiels, das ihn gerade an den Bildschirm fesselt, weigert, beim B&#228;cker um die Ecke Br&#246;tchen zu holen. Gibt es &#252;berhaupt einen Nobelpreis f&#252;r Mathematik? </p>
<p>&#8230;schaffte sich als neuen Mann<br />
einen Brontosaurus an&#8230; </p>
<p>Mein Kaffee ist alle, und auf dem Weg zum plastikgewordenen Sinnbild kapitalistischer Unterdr&#252;ckung in kommunistischen Staaten f&#252;hle ich, dass ein bisschen Morgensex nicht schlecht w&#228;re, wenn ich nicht gerade meinen Tag alleine beginnen m&#252;sste. Ohne es verhindern zu k&#246;nnen, fragt sich mein Gehirn, was wohl Sex mit Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivf&#252;hrer zu tun haben k&#246;nnte – antwortet sich aber sofort selbst, dass es sich mit der Erotik so verh&#228;lt, wie mit Tut Tur dem Scheinriesen aus der Puppenkiste, der umso kleiner und unbedeutender wird, je n&#228;her man ihm ist, und erst der aus der Ferne riesig und ehrfurchtgebietend aussieht. </p>
<p>Warum denkt eigentlich jeder zuerst an die Puppenkiste bei Jim Knopf, und nicht an das Buch von Michael Ende, das &#252;berhaupt erst die Grundlage f&#252;rs Marionettenspektakel gewesen ist? Mir kommt Fuchur, der Gl&#252;cksdrache in den Sinn, und ich bin mir pl&#246;tzlich wieder ganz sicher, dass man die Verfilmung eines Fantasyromans nicht sehen sollte, wenn man das Buch noch lesen m&#246;chte. Irgendwie sehen alle Figuren der Geschichte dann so aus wie im Film und man fragt sich kopfsch&#252;ttelnd, warum der Roman nicht den Vorgaben des Films folgen will. </p>
<p>Ich bemerke, dass ich offenbar gerade mein Bed&#252;rfnis nach Streicheleinheiten mit film- und literaturwissenschaftlichen Gedankeng&#228;ngen sublimiere, und phantasiere (schreibt man das nun mit „ph“, oder „f“? Ohnehin ist die ganze Rechtschreibreform ein Zugest&#228;ndnis an die Pisageneration&#8230;), in Wien mit Siegmund Freud im Kaffeehaus bei einer Melange zu sitzen und &#252;ber die Psychoanalyse zu schwadronieren, w&#228;hrend Jean Paul Sartre in Paris im „Deux Magots“ auf mich wartet, weil wir die Frage des reflexiven Bewusstsein bisher noch nicht abschlie&#223;end kl&#228;ren konnten. &#220;berhaupt ist es bl&#246;d, am Anfang des 21 Jahrhunderts zu leben und sich noch nicht von einem Ort zum andern beamen zu k&#246;nnen, was aber andererseits wieder die Tourismusindustrie sch&#228;digen und einen Haufen Arbeitspl&#228;tze kosten w&#252;rde. </p>
<p>&#8230;Der Frosch sah ein, das Aggressive,<br />
ist seine letzte Perspektive&#8230; </p>
<p>Heute m&#252;sste ich eigentlich die Umsatzsteuer fertig machen, mein Duschgel ist alle, und was passiert eigentlich mit meinem Leasingvertrag, wenn OPEL &#252;ber den Jordan geht? </p>
<p>Seit ich mich aus den Kissen gesch&#228;lt habe, sind gerade mal 20 Minuten vergangen und ich habe schon wieder viel zu viel gedacht und zu wenig gemacht. &#220;berhaupt w&#228;re ein bisschen Sex nicht schlecht, und mein Sohn schreibt heute eine Lateinklausur. Was w&#252;nscht er sich eigentlich zum Geburtstag au&#223;er einem I-Phone, dass sich noch nicht mal der Papa leisten kann? Morgen gehe ich auf jeden Fall joggen, weil ja keine Nudeln mehr da sind, und sterben m&#246;chte ich nicht unbedingt jetzt schon, um Freud und Sartre im Jenseits zu begegnen. Daf&#252;r ist sp&#228;ter noch Zeit. </p>
<p>Wieder muss ich mich kratzen. Das Telefon klingelt – ich noch halbnackt – Exfrau dran – ob ich mit zum Sprechtag will. Der Gedanke an Sex verebbt, und bevor ich mich unter die Dusche begebe bleiben nur noch zwei Fragen: Warum ist das feuchte Toilettenpapier immer so schnell zu Ende, und kann die Mathematik die Unendlichkeit der Zahlenreihe mit rein mathematischen Mitteln beweisen? </p>
<p>Ich seufze und f&#252;ge mich in den Tag&#8230; </p>
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		<title>Nun ist er endlich geschafft &#8211; der&#160;Serverumzug</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Nov 2006 07:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl ich bei meinem alten Provider Host Europe sehr zufrieden bin (meine Reiseb&#252;rowebsite l&#228;uft und bleibt auch dort), habe ich meinen Blog testweise bei 1blu untergebracht.
Er l&#228;uft auf jetzt auf einem Hostingpaket mit &#8220;Performancegarantie&#8221;.
Da die ersten sechs Monate durch eine Kooperation von 1blu mit der PC Welt kostenlos sind, werde ich das mal in Ruhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl ich bei meinem alten Provider <a title="Hosteurope" href="http://www.hosteurope.de">Host Europe</a> sehr zufrieden bin (meine <a title="klugflug.de" href="http://www.klugflug.de">Reiseb&#252;rowebsite</a> l&#228;uft und bleibt auch dort), habe ich meinen Blog testweise bei 1blu untergebracht.</p>
<p>Er l&#228;uft auf jetzt auf einem Hostingpaket mit &#8220;Performancegarantie&#8221;.<br />
Da die ersten sechs Monate durch eine Kooperation von <a title="1blu" href="http://www.1blu.de">1blu</a> mit der <a title="PC Welt" href="http://www.pcwelt.de">PC Welt</a> kostenlos sind, werde ich das mal in Ruhe testen.</p>
<p>Ich hatte gelegentlich zu Sto&#223;zeiten den Eindruck, dass beim &#252;blichen Shared Hosting (und das sicher nicht nur bei Hosteurope) die Datenbankzugriffe sehr verlangsamt sind.</p>
<p>Nachdem ich ein paar H&#252;rden beim Datenbankumzug &#252;berwunden habe, sollte jetzt alles wieder laufen.</p>
<p>Mal sehen&#8230; <img src='http://www.netznirwana.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulwechsel &#8211; ein Infoabend mit&#160;Modellcharakter</title>
		<link>http://www.netznirwana.de/2006/10/31/schulwechsel-ein-infoabend/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 12:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Mann & Frau]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ein wichtiger Tag.
Der Wechsel meines Sohnes auf die weiterf&#252;hrende Schule steht bevor:
„INFORMATONSVERANSTALTUNG ZUM THEMA WEITERF&#220;HRENDE SCHULE“
stand sperrig auf dem nachmittags noch hastig ausgedrucken Hinweisschild an der T&#252;r zu Mini-Aula seiner Grundschule, die bis auf den letzen Platz prallgef&#252;llt war.
Ich hatte mich mit meiner Exfrau und der Mutter meines Sohnes p&#252;nktlich eingefunden, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-right: 7px" src="http://www.onesmallworld.de/netznirwana/wp-content/uploads/dialog.jpg" alt="dialog" width="225" height="130" />Gestern war ein wichtiger Tag.</p>
<p>Der Wechsel meines Sohnes auf die weiterf&#252;hrende Schule steht bevor:</p>
<p>„INFORMATONSVERANSTALTUNG ZUM THEMA WEITERF&#220;HRENDE SCHULE“</p>
<p>stand sperrig auf dem nachmittags noch hastig ausgedrucken Hinweisschild an der T&#252;r zu Mini-Aula seiner Grundschule, die bis auf den letzen Platz prallgef&#252;llt war.</p>
<p>Ich hatte mich mit meiner Exfrau und der Mutter meines Sohnes p&#252;nktlich eingefunden, um den Ausf&#252;hrungen des Abends zu lauschen.</p>
<p>Mit uns waren sie alle da: die feinen Leute, wie auch die Vorst&#228;nde der Familien aus einfacheren Verh&#228;ltnissen und die zwischen beiden Extremen oszillierenden Nuancen sozialer Gruppenzugeh&#246;rigkeit.</p>
<p>Zehn Jahre alt ist man ja schlie&#223;lich unabh&#228;ngig vom sozialen Status und der Schulbildung seiner Eltern, und so trifft man bei solchen Veranstaltungen einen gesunden Querschnitt aus der Gesellschaft, was ganz normal und auch so okay ist.</p>
<p>Wenn da nicht&#8230;</p>
<p>&#8230;ja wenn da nicht die sechs Hauptst&#246;renfriede w&#228;ren, die aus einer solchen Veranstaltung ein Panoptikum zu machen in der Lage sind, wenn die Moderation nicht unheimlich auf der Hut ist:</p>
<ul>
<li>DER KLUGSCHEISSER,</li>
<li>DER POSSENREISSER und</li>
<li>DER FEINE PINKEL</li>
</ul>
<p>Ganz besonders kritisch kann die Situation werden, wenn sich zwei, oder gar alle drei Charaktere in Personalunion bei einem der V&#228;ter (meistens sind es ja die Herren, die meinen eine Balz auff&#252;hren zu m&#252;ssen&#8230;) zusammenfinden.</p>
<p>Aber auch bei Frauen gibt es das Ph&#228;nomen.<br />
Auch hier kann ich kann grobschl&#228;chtig drei Hauptkategorien ausmachen:</p>
<ul>
<li>DIE BESORGTE HAUSFRAU UND MUTTER</li>
<li>DIE SICH SELBST BEWEIHR&#196;UCHERNDE KARRIEREFRAU und die</li>
<li>IN WOLLSOCKEN UND NORWEGER GEWANDETE &#214;KOTUSSI, MIT SOZIALEM BUWUSSTSEIN</li>
</ul>
<p>Kaum zu sagen, welcher der sechs Typen am schlimmsten zu ertragen ist.<br />
Sicher ist, dass einen gelegentlich das Gef&#252;hl &#252;berf&#228;llt, in einer Comdeyshow zu sitzen, bei der das Publikum der Hauptact des Abends, und die Moderatoren die staunenden und interaktiv mit einbezogenen Zuschauer sind.</p>
<p>So ein Abend war gestern und ich muss sagen: meine Erwartungen und Bef&#252;rchtungen wurden nicht entt&#228;uscht.<br />
Sie waren alle da, so als h&#228;tte man ihnen Freibier versprochen daf&#252;r, dass sie das Festzelt auf dem heimischen Sch&#252;tzenplatz unterhalten.</p>
<p>Es kam zu tumultartigen Zust&#228;nden, weil der Klugschei&#223;er, der Possenrei&#223;er und der feine Pinkel sich permanent ins Wort fielen und sich entweder in der Formulierung der absonderlichsten Thesen gegenseitig &#252;berboten, oder mit kleinen polemischen Spitzen versuchten, die Aussage des anderen ins L&#228;cherliche zu ziehen.</p>
<p>Erw&#228;hnte ich schon, was noch schlimmmer ist als zwei oder drei der M&#228;nnertypen in Personalunion? Nein?</p>
<p>Wenn alle drei Typen in Reinkkultur auftreten und am Tag zuvor eine private Niederlage, oder einen gesch&#228;ftlichen R&#252;ckschlag zu verkraften hatten.<br />
Dann wollen sie sich n&#228;mlich am Abend das Selbstvertrauen wieder aufbauen, das am Tage gelitten hat, und geb&#228;rden sich wie wildgewordene Auerh&#228;hne auf der Balz nach dem Weibchen mit den dicksten Schenkeln&#8230;</p>
<p>Gelegentlich, und nur wenn die M&#228;nner mal eine Atempause machen m&#252;ssen, (so &#228;hnlich wie dicke Wale, die auch von Zeit zu Zeit aus ihrem Prim&#228;relement auftauchen m&#252;ssen, um ihre Lungen wieder mit Luft zu f&#252;llen), melden sich die Frauen zu Wort.</p>
<p>Der Typ „besorgte Hausfrau und Mutter“ stellt gelegentlich Fragen, deren Zusammenhang mit dem Thema des abends nur zu erahnen ist, w&#228;hrend die „sich selbst beweihr&#228;uchernde Karrierefrau“ mit jeder &#196;u&#223;erung raush&#228;ngen l&#228;sst, dass die Schule sich doch bitte ihrem modernen und progressiven Lebenstil als Powerfrau anzupassen hat, und dass nicht sie R&#252;cksicht nehmen muss auf die Vielfalt der schulischen Aufgaben vor dem Hintergrund gravierender sozialer Unterschiede in der Sch&#252;lerschaft.</p>
<p>Der dritte Typ „in Wollsocken und Norweger usw&#8230;“ sagt erstmal nichts.<br />
Kaum dass sie den Mund &#246;ffnet, beschleicht einen das Gef&#252;hl, sie w&#252;rde sich danach erkundigen wollen, ob es in der Schule auch eine Ecke gibt, wo die Sch&#252;ler legal Cannabis konsumieren d&#252;rfen.<br />
Tats&#228;chlich konfrontiert sie einen dann aber doch nur mit den neuesten sozialwisschenschaftlichen und psychologischen Studien zur pubert&#228;ren Entwicklung sozialschwacher Kinder.</p>
<p>TOTAAAAAAL SPANNEND –</p>
<p>Zum Gl&#252;ck d&#252;rfen die Frauen nicht lange reden, weil ihnen die Streithammel von eben das Wort abschneiden, um ihren Kampf um den Preis f&#252;r den &#8220;Am sch&#246;nsten geschwollenen Hahnenkamm des Abends“ wieder aufzunehmen.<br />
Und &#252;berhaupt geh&#246;ren Frauen an den Herd und nicht in eine Diskussion – das ist widernat&#252;rlich. (Das sagen sie zwar nicht, aber es trieft wie altes Frittenfett zwischen ihren Worten heraus&#8230;)</p>
<p>Ganz zum Schluss, als die Wogen schon gegl&#228;ttet und die Flut profilneurotisch zu erkl&#228;render Worth&#252;lsen abgeebbt zu sein scheinen, meldet sich der Totengr&#228;ber jeder Diskussion zu Wort:</p>
<ul>
<li>
<div>DIE LANGATMIGE, WEIT AUSHOLENDE UND JEDEN ASPEKT DES THEMAS AUFS GENAUESTE BELEUCHTENDE LABERTASCHE</div>
</li>
</ul>
<p>Ihre S&#228;tze beginnen meist mit einer Konstruktion der Art:<br />
„AAAAAAAAAALSOOOOOOOO&#8230;“</p>
<p>Leider legte mir meine Exfrau beschwichtigend ihre Hand auf den Unterarm, fiel mir ins Wort, noch bevor ich etwas sagen konnte,  und meinte: &#8220;Lass mal gut sein &#8211; wir kriegen doch gleich ein Informationsblatt auf dem alles steht&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der&#160;Schnarchk&#246;nig&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Oct 2006 16:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Mann & Frau]]></category>

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		<description><![CDATA[
Was schnarchst Du so laut bei Nacht und Wind? -
Es sind die Rachenmuskeln, die schw&#228;chlich sind. -
Dreh Dich zur Seite auf Deinen Arm -
Ach Frau dann st&#246;rt Dich die Luft aus meinem Darm. -
Geliebter, st&#246;rt es Dich selber nicht? -
Kaum mehr, als abends Dein Leselicht. -
Dein S&#228;gen macht mich museumsreif -
Und mir wird auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="196" alt="schnarch" src="/wp-content/uploads/schnarch.jpg" width="225" /></p>
<p>Was schnarchst Du so laut bei Nacht und Wind? -<br />
Es sind die Rachenmuskeln, die schw&#228;chlich sind. -<br />
Dreh Dich zur Seite auf Deinen Arm -<br />
Ach Frau dann st&#246;rt Dich die Luft aus meinem Darm. -</p>
<p>Geliebter, st&#246;rt es Dich selber nicht? -<br />
Kaum mehr, als abends Dein Leselicht. -<br />
Dein S&#228;gen macht mich museumsreif -<br />
Und mir wird auf der Seite der Nacken steif. -</p>
<p>Jetzt dreh Dich bitte doch weg von mir. -<br />
Ein K&#252;sschen zur Nacht noch, schenk ich Dir. -<br />
Ob&#8217;s ruhig jetzt wird, da ich bin gespannt. -<br />
Wenn nicht, so hau mit der flachen Hand&#8230; -</p>
<p>Dann tu ich Dir weh &#8211; und das will ich nicht. -<br />
Dann bleibt er wohl ewig, der Grund f&#252;r&#8217;s Gedicht. -<br />
Ich glaub, dass zu lang wir verheiratet sind. -<br />
Was ich mitunter genauso empfind&#8230; -</p>
<p>So musst Du wohl aus dem Zimmer gehn! -<br />
Ich hab es bef&#252;rchtet und kommen sehn. -<br />
Was k&#246;nnte &#8216;ne andere L&#246;sung sein? -<br />
Zieh DU in den Keller und lass mich hier sein! -</p>
<p>Mein Mann, Mein Mann, welch b&#246;ses Wort,<br />
erst schnarchst Du mich voll, dann schickst Du mich fort? -<br />
Mir bleibt keine Wahl f&#252;r Dich liebe Frau,<br />
ich bin hier der Hausherr, das wei&#223;t Du genau. -</p>
<p>Der Mangel an Schlaf, er macht mich schnell alt. -<br />
Jetzt schweig endlich Frau, sonst mach ich Dich kalt. -<br />
Mein Mann, oh Gott, wie fasst Du mich an?<br />
Ich helfe Dir jetzt, so gut ich es kann. -</p>
<p>Die Frau sie st&#246;hnt, ihr Blut r&#246;tlich rinnt,<br />
weil ihm die Nerven glatt durchgebrannt sind.<br />
So schnarcht er friedlich im Morgenrot,<br />
an seiner Seite die Frau ist tot&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Pr&#228;senzritual oberhalb des&#160;Prekariats&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 13:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe zwei neue Lieblingsworte:
Hier meine neue Topliste:

Pr&#228;senzritual
Prekariat
suboptimal
semiprofessionell
quasi und per se

to be continued&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe zwei neue Lieblingsworte:</p>
<p>Hier meine neue Topliste:</p>
<ol>
<li>Pr&#228;senzritual</li>
<li>Prekariat</li>
<li>suboptimal</li>
<li>semiprofessionell</li>
<li>quasi und per se</li>
</ol>
<p>to be continued&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Lacher des gestrigen&#160;Tages&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 09:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;war und ist ein Zitat unserer Familienministerin Ursula von der Laien (schreibt man das so?):

&#8220;Wir wissen alle, dass Fernsehen dick, dumm, traurig
und gewaltt&#228;tig macht.&#8221;

Ich werde ab jetzt ein wachsames Auge und Ohr auf sie haben &#8211; wer hat schon was gegen kostenlosen und lustigen Content f&#252;r sein Weblog&#8230;?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;war und ist ein Zitat unserer Familienministerin Ursula von der Laien (schreibt man das so?):</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Wir wissen alle, dass Fernsehen dick, dumm, traurig<br />
und gewaltt&#228;tig macht.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Ich werde ab jetzt ein wachsames Auge und Ohr auf sie haben &#8211; wer hat schon was gegen kostenlosen und lustigen Content f&#252;r sein Weblog&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reichhaltige&#160;Potenzpillenernte&#8230;</title>
		<link>http://www.netznirwana.de/2006/10/18/reichhaltige-potenzpillenernte/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 15:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe eben mal meine Mails gecheckt und die Viagra-Schreibweisen des? heutigen Tages geerntet:? 

VleAGRA
VlrAGRA

Es muss scheinbar doch Typen geben, die so bl&#246;d sind, diese Mails zu &#246;ffnen -?
Die Welt bleibt wohl auf ewig ein Panotikum, das von den Doofen beherrscht wird&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe eben mal meine Mails gecheckt und die Viagra-Schreibweisen des? heutigen Tages geerntet:? </p>
<ul>
<li>VleAGRA</li>
<li>VlrAGRA</li>
</ul>
<p>Es muss scheinbar doch Typen geben, die so bl&#246;d sind, diese Mails zu &#246;ffnen -?<br />
Die Welt bleibt wohl auf ewig ein Panotikum, das von den Doofen beherrscht wird&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>K&#246;lner Stadtanzeiger kostenlos als&#160;E-Paper</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 11:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der K&#246;lner Stadt Anzeiger kann noch bis zum 31.12. kostenlos als E-Paper gelesen und getestet werden.
Die Inhalte k&#246;nnen im Browser gelesen, oder als PDF exportiert werden.
Ein Ausdruck aus dem PDF soll unterdr&#252;ckt sein, hat bei mir aber mit der rechten Maustaste &#252;ber Verwendung des Kontextmen&#252;s funktioniert.
Ich halte den KSTA wegen seiner ausgewogenen Berichterstattung und seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a title="K&#246;lner Stadtanzeiger Homepage" href="http://www.ksta.de" target="_blank">K&#246;lner Stadt Anzeiger</a> kann noch bis zum 31.12. kostenlos als <a title="K&#246;lner Stadt Anzeiger E-Paper" href="http://www.ksta.de/php/epaper/" target="_blank">E-Paper</a> gelesen und getestet werden.</p>
<p>Die Inhalte k&#246;nnen im Browser gelesen, oder als PDF exportiert werden.<br />
Ein Ausdruck aus dem PDF soll unterdr&#252;ckt sein, hat bei mir aber mit der rechten Maustaste &#252;ber Verwendung des Kontextmen&#252;s funktioniert.</p>
<p>Ich halte den KSTA wegen seiner ausgewogenen Berichterstattung und seinen anspruchsvollen Inhalten f&#252;r eine gute Wahl &#8211; und das auch f&#252;r Nichtk&#246;lner, die sich im regionalen Bereich dann aber dennoch einen netten &#220;berblick &#252;ber das sympathische K&#246;lner V&#246;lkchen und nat&#252;rlich ebenso den weltweit ber&#252;hmten K&#246;lner Kl&#252;ngel machen k&#246;nnen. <img src='http://www.netznirwana.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also, einfach mal <a title="K&#246;lner Stadt Anzeiger E-Paper" href="http://www.ksta.de/php/epaper/" target="_blank">austesten</a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bloggen mit&#160;Blogdesk</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Oct 2006 16:16:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netznirwana.de/2006/10/17/bloggen-mit-blogdesk/</guid>
		<description><![CDATA[
Seit ein paar Tagen blogge ich mit Blogdesk, einem kleinen aber feinen Desktop-Programm, mit dem ich meine Postings bequem, wie mit einer Textverarbeitung (und ohne das sonst obligate manuelle Login auf dem Server) erstellen, auf den Server spielen und auch auf gleichem Weg wieder bearbeiten kann.
F&#252;r manche der &#8220;Profiblogger&#8221; mag das ein alter Hut sein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-bottom: 3px; margin-right: 7px" height="180" alt="blogdesk" src="http://www.onesmallworld.de/netznirwana/wp-content/uploads/blogdesk-1.jpg" width="250" align="left" /></p>
<p>Seit ein paar Tagen blogge ich mit <a title="Blogdesk" href="http://www.blogdesk.org" target="_blank">Blogdesk</a>, einem kleinen aber feinen Desktop-Programm, mit dem ich meine Postings bequem, wie mit einer Textverarbeitung (und ohne das sonst obligate manuelle Login auf dem Server) erstellen, auf den Server spielen und auch auf gleichem Weg wieder bearbeiten kann.<br />
F&#252;r manche der &#8220;Profiblogger&#8221; mag das ein alter Hut sein &#8211; f&#252;r mich ist es eine Entdeckung, auch wenn <strong>ich</strong> die Rechtschreibpr&#252;fung und nicht die Rechtschreibpr&#252;fung meine Rechtschreibung &#252;berpr&#252;fen muss.</p>
<p>Sch&#246;n w&#228;re auch, wenn die Bildpositionierung mittels CSS und nicht mehr mittels HTML erfolgen w&#252;rde &#8211; aber das ist f&#252;r Normalvern&#252;nftige ein zu vernachl&#228;ssigendes Problemchen&#8230;</p>
<p><a title="Blogdesk" href="http://www.blogdesk.org" target="_blank">Blogdesk gibt&#8217;s hier</a></p>
<p>Wer&#8217;s noch nicht kennt &#8211; einfach mal versuchen -<br />
Viel Spa&#223; dabei&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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