Schnöde neue Einkaufswelt, oder: Schade, dass man Liebe nicht downloaden kann…
12. Oktober 2006 von Thomas
Viele meiner Bekannten decken Ihren Bedarf an Non Food-Artikeln zunehmend im Internet. Ob es sich dabei um Bücher handelt, oder CDs, um Kleinmöbel, Haushaltsbedarf, Kinderkleidung oder auch Gartenpflanzen scheint ganz egal: das Netz hält scheinbar den Gesamtinhalt des Füllhorns menschlicher Bedürfnisse zwecks bequemen Abrufs bereit - ein Schlaraffenland, das uns viele Produkte ohne körperliche Anstrengung im heimischen Wohn- oder Arbeitszimmer präsentiert und auf Wunsch sogar frei Haus genau dorthin liefert.
Beim Wochenendbummel durch die heimische Innenstadt stellen wir dann bedauernd eine zunehmende Verödung der Einkaufslandschaft fest. Renommierte Fachgeschäfte müssen schließen, und an deren Stelle schießen Billigkramläden aus dem Boden, die all jene Produkte anbieten, mit denen man ohnehin im Freundeskreis nicht mit einem Superschnäppchenpreis von billiger-, günstiger-, oder eBay.de angeben kann. weiterlesen »
