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	<title>Netznirwana &#187; Tageszeitung</title>
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		<title>Afghanistan und der Aufschrei der&#160;Moralapostel&#8230;</title>
		<link>http://www.netznirwana.de/2006/10/27/afghanistan-und-der-aufschrei-der-moralapostel/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Oct 2006 13:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Aufschrei geht durch&#8217;s Land und verurteilt das Verhalten deutscher Soldaten &#8211; aber so einfach ist das nicht&#8230;
Moralisieren ist aber der falsche Ansatz.
Da werden junge M&#228;nner &#8211; teilweise unfertige Menschen &#8211; in Situationen versetzt, denen sie nicht gewachsen sein k&#246;nnen.
Dazu kommt ein Gruppendruck, dem man sich nicht ohne Repression entziehen kann.
Schuld an solchen Vorf&#228;llen sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="FLOAT: left; MARGIN-RIGHT: 7px" height="208" alt="kindwaffe" src="http://www.onesmallworld.de/netznirwana/wp-content/uploads/kindwaffe-1.jpg" width="150" />Ein Aufschrei geht durch&#8217;s Land und verurteilt das Verhalten deutscher Soldaten &#8211; aber so einfach ist das nicht&#8230;</p>
<p>Moralisieren ist aber der falsche Ansatz.<br />
Da werden junge M&#228;nner &#8211; teilweise unfertige Menschen &#8211; in Situationen versetzt, denen sie nicht gewachsen sein k&#246;nnen.</p>
<p>Dazu kommt ein Gruppendruck, dem man sich nicht ohne Repression entziehen kann.</p>
<p>Schuld an solchen Vorf&#228;llen sind erstmal immer die, die durch Krieg solche Eins&#228;tze erforderlich machen und auch diejenigen, die solche Eins&#228;tze (moralisch vertretbar oder nicht) befehlen.</p>
<p>Herr Jung wird von seinem Sessel in Berlin aus sicher nicht den seelischen Druck haben, dem unsere Soldaten in Afghanistan ausgesetzt sind, und wir Sofazapper zuhause schon gar nicht.</p>
<p>Kriegssituationen wirken immer und notwendig &#8220;dehumanisierend&#8221;, und es ist fast zuviel verlangt, dass ein junger Mann, der jeden Tag mit dem Tod konfrontiert ist, sich in jeder Situation als Musterbild moralischer Werte pr&#228;sentiert.</p>
<p>Da bauen sich Dr&#252;cke auf, die wir nicht erahnen k&#246;nnen, wenn wir uns hier &#252;ber drei Prozent mehr Mwst und die Gesundheitsreform aufregen.</p>
<p>Da wird diskutiert, ob man den Soldaten Prostituierte schicken sollte, aber f&#252;r eine anst&#228;ndige psychlogische Betreuung ist nicht gesorgt.</p>
<p>Und da sage mir keiner, dass ein Seelsorger den Jungs helfen kann. Diejenigen, die f&#252;r dessen Worte ein offenes Ohr haben, sind nicht unbedingt als Zeitsoldaten im Schatten des Hindukusch zu finden.</p>
<p>Ich habe vor 25 Jahren den Kriegsdienst verweigert weil ich der Meinung war, dass man in der Armee, wenn sie funktionieren soll, letztlich das Recht moralischer Entscheidungen in die H&#228;nde von Vorgesetzten legen muss, und dass man damit rechnen kann, Dinge tun zu m&#252;ssen, die sich vor dem eigenen Gewissen nicht verantworten lassen.</p>
<p>Um zu beurteilen, zu was selbst (gemessen an Afghanistan) geringer Stress f&#252;hren kann, muss man noch nicht mal Unfallhelfer heranziehen, die nach Flugzeugabst&#252;rzen psychologische Hilfe ben&#246;tigen.<br />
Da gen&#252;gt schon der Reiseleiter, der von 30 w&#252;tenden Kunden bearbeitet wird, weil das Hotel &#252;berbucht ist&#8230;</p>
<p>Man &#252;berlege einmal, wie k&#252;hl Mediziner auf Krebsstationen sein m&#252;ssen, damit sie erstens &#252;berhaupt noch in der Lage sind ihre Arbeit zu tun, und damit sie zweitens diesen Stress seelisch halbwegs schadlos &#252;berstehen k&#246;nnen.</p>
<p>Es hat sich was Luft gemacht bei den Soldaten, sich einen Weg gebahnt aus den Seelen der Kerle nach drau&#223;en.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist das falsch und nat&#252;rlich muss das Konsequenzen haben. Aber es ist grundverkehrt, dass jetzt die Seniorenriege von Politik und Milit&#228;r diese Soldaten aburteilt. Die k&#246;nnen jeden Abend nach Hause zu ihren Familien und ein Fliegenschiss auf der Windschutzscheibe ist eine der gr&#246;&#223;eren Katastrophen, die ihnen widerfahren k&#246;nnen.</p>
<p>Allerdings f&#252;rchte ich, die Staatsr&#228;son wird Opfer fordern, allein schon um die arabische Welt zu beruhigen, und dieses Opfer wird nicht unser Verteidigungsminister sein, dem die b&#246;sen Jungs am Hindukusch den Spa&#223; am und den Stolz auf&#8217;s neue Wei&#223;buch der Bundeswehr verdorben haben&#8230;</p>
<p>Und &#8211; eine letze Bemerkung:<br />
Ich glaube nicht, dass 19j&#228;hrige Burschen, die sich zum Dienst bei der Bundeswehr verpflichten, in einer M&#228;nnergesellschaft, die auf Befehl und Gehorsam basiert, wirklich erwachsen werden und moralisch reifen k&#246;nnen, ohne dass ihnen eine Hilfe jenseits der Gehorsamsstruktur der Armee zuteil wird.</p>
<p>Es ist wichtiger nach L&#246;sungen zu suchen, als die Volksseele durch Bauernopfer und durch zur Schau getragene kollektive Abscheu zu beruhigen&#8230;</p>
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		<title>Unterschicht &#8211; oder: an ihren Worten sollt Ihr sie&#160;erkennen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Oct 2006 07:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ein neues Gespenst geht um in Deutschland &#8211; das Gespenst der Unterschicht&#8230;&#8221;
Es macht einen sonderbaren Sinn, zur Einleitung ein Zitat aus dem kommunistischen Manifest zu modifizieren, weil es zum einen den m&#246;glichen klassenk&#228;mpferischen Aspekt des neuen Modewortes &#8220;Unterschicht&#8221; betont, zum anderen aber eine Analogie zum &#8220;Gespenst des Kommunismus&#8221; insofern durchscheinen l&#228;sst, als der neue und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="FLOAT: left; MARGIN-RIGHT: 7px" height="159" alt="goebbels" src="http://www.onesmallworld.de/netznirwana/wp-content/uploads/goebbels.jpg" width="225" />&#8220;Ein neues Gespenst geht um in Deutschland &#8211; das Gespenst der Unterschicht&#8230;&#8221;</p>
<p>Es macht einen sonderbaren Sinn, zur Einleitung ein Zitat aus dem kommunistischen Manifest zu modifizieren, weil es zum einen den m&#246;glichen klassenk&#228;mpferischen Aspekt des neuen Modewortes &#8220;Unterschicht&#8221; betont, zum anderen aber eine Analogie zum &#8220;Gespenst des Kommunismus&#8221; insofern durchscheinen l&#228;sst, als der neue und zugleich doch so alte Begriff der Unterschicht &#228;hnlich diffus und nebelhaft gebraucht und verstanden wird, wie der des Marxismus in seinen Anf&#228;ngen.</p>
<p>Sprache ist ein ganz au&#223;ergew&#246;hnliches Werkzeug.<br />
Sie kann ein filigraner, wohl nuancierter Pinselstrich in den H&#228;nden eines Meisters sein, aber zugleich auch &#252;ber diverse Abstufungen zur Waffe in den H&#228;nden intelligenter und damit ungemein gef&#228;hrlicher Agitatoren mutieren, bei denen das Zusammentreffen von Intelligenz, Sprachverm&#246;gen und Skrupellosigkeit eine kritische Masse der Manipulation ergibt, welche Gesellschaften zu untergraben und Regierungssysteme hinwegzusp&#252;len vermag.</p>
<p>Setzt man sich mit diesem neuen Unwort einmal genauer auseinander, so muss auffallen, dass seine Anst&#246;&#223;igkeit weniger im Begriff selbst, sondern vielmehr in dessen Gebrauch und dem Kontext geborgen ist, in dem dieses Wort verwendet wird.</p>
<p>In der begrifflichen Triole &#8220;Oberschicht-Mittelschicht-Unterschicht&#8221; hat es den einfachen Charakter einer begrifflichen Abgrenzung gesellschaftlicher Schichten und erscheint wenig abschreckend, zumal sich hier zun&#228;chst niemand pers&#246;nlich angesprochen f&#252;hlen muss.</p>
<p>Wird es jedoch alleinstehend gebraucht, ohne das Ger&#252;st der ihm verwandten Begriffe, so stellen sich pl&#246;tzlich Assoziationen ein, die es z.B. mit dem Begriff des &#8220;Untermenschen&#8221; verbinden, und die ungute Folgen f&#252;r die Debatte &#252;ber das eigentliche Problem haben, in deren Verlauf dieses Wort &#252;berhaupt zu unn&#246;tiger und zweideutiger Ber&#252;hmtheit gelangt ist.</p>
<p>Witzigerweise funktioniert eine analoge Triole zu der eingangs erw&#228;hnten ganz und gar nicht:<br />
ein &#220;bermensch ist etwas ganz anderes als das genaue Gegenteil des Untermenschen, und ein &#8220;Mittelmensch&#8221; existiert schon gar nicht und hat mit dem Ersatzbegriff des &#8220;Durschnittsmenschen&#8221; auch nur ein Surrogat, das sich in seiner Betonung erheblich von einer Begriffsverwandschaft zum Untermenschen distanziert.</p>
<p>In der Debatte &#252;ber dieses neue Unwort, welches unter dem Deckmantel vermeintlich unverbl&#252;mter Nennung von Ross und Reiter des offensichtlich nicht mehr wegzudiskutierenden Armutsproblems daherkommt werden wir alle das kollektive Opfer eines sprachlichen Trends unserer Zeit, n&#228;mlich der &#8220;Verschlagwortung&#8221; komplexer gesellschaftlicher Zusammenh&#228;nge.</p>
<p>Initiiert und beschleunigt durch den meistenteils uns&#228;glichen sprachlichen Tenor der Boulevardjournaille, werden wir zum Opfer einer Reduzierung der Wurzeln unserer Meinungsbildung auf Parolen &#8211; was die latente Gefahr einer zunehmenden Verarmung unserer Sprache und damit unseres Denkens auf das Niveau totalit&#228;rer Regime in sich birgt.</p>
<p>Wir t&#228;ten gut daran, unser Augenmerk mehr auf die sachlichen und um Objektivit&#228;t bem&#252;hten Inhalte anspruchsvoller journalistischer Arbeit zu legen und sollten weniger dem bequemen Impuls nachgeben, der uns meinen l&#228;sst, dass das &#220;berfliegen der gr&#246;&#223;ten Schlagzeilen am Kiosk auf unserem Arbeitsweg dazu angetan sein k&#246;nnte unsere politische Meinungsbildung auf ein gesundes Fundament zu stellen.</p>
<p>Nur so k&#246;nnen wir der schleichenden Gefahr entgehen, dass uns jene agitatorisch ausman&#246;vrieren, die uns aus pers&#246;nlicher Betroffenheit, weltverbesserlichem &#220;bereifer, oder aus metallisch kaltem politischen Kalk&#252;l auf ihre Seite ziehen und instrumentalisieren wollen.</p>
<p>Denn wenn uns eines klar sein sollte, so ist es die Einsicht, dass kein politisch-soziales Ding in unserer modernen Gesellschaft von eindimensionaler Struktur ist.</p>
<p>Die diversen Facetten und Betrachtungswinkel eines solchen Dinges aus einer Bequemlichkeit des Denkens heraus auszublenden und zu ignorieren, macht den Menschen geistig arm und gef&#228;hrdet die Gesellschaft weitaus mehr, als das gelegentliche Auf- und wieder Abtauchen von politischen Ex-und-Hopp-Begriffen, deren bedeutungstechnische Halbwertszeit schon alleine durch die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit und ihrer Nachrichtenwelt limitiert ist.</p>
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		<title>Dreifach solidarisch &#8211; die Post geht von K&#246;ln nach&#160;Leipzig</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Oct 2006 12:06:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Post verlagert &#8220;ein paar hundert&#8221; Stellen von K&#246;ln nach Leipzig, um dort den Ausbau ihre neuen DHL-Logistikzentrums voranzutreiben.
Dem Vernehmen nach werde der Abbau &#8220;sozialvertr&#228;glich&#8221; (wenn das mal kein &#8220;Widerspruch in der Beif&#252;gung&#8221; ist&#8230;) erfolgen und die betroffenen Mitarbeiter erhielten &#8220;gute Abfindungen&#8221; (so eine Art Gl&#252;ck im Ungl&#252;ck&#8230;).
Nun will ich die Post selbst nicht kritisieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="MARGIN-RIGHT: 7px" height="153" alt="aufderstrasse" src="http://www.onesmallworld.de/netznirwana/wp-content/uploads/aufderstrasse.jpg" width="225" align="left" />Die Post verlagert &#8220;ein paar hundert&#8221; Stellen von K&#246;ln nach Leipzig, um dort den Ausbau ihre neuen DHL-Logistikzentrums voranzutreiben.</p>
<p>Dem Vernehmen nach werde der Abbau &#8220;sozialvertr&#228;glich&#8221; (wenn das mal kein &#8220;Widerspruch in der Beif&#252;gung&#8221; ist&#8230;) erfolgen und die betroffenen Mitarbeiter erhielten &#8220;gute Abfindungen&#8221; (so eine Art Gl&#252;ck im Ungl&#252;ck&#8230;).</p>
<p>Nun will ich die Post selbst nicht kritisieren. Durch die Entscheidung f&#252;r Leipzig als Ort ihres neuen Mammutprojektes schafft sie inklusive der ihr zuarbeitenden Unternehmen ca. 10.000 Stellen, f&#252;r die auch ein Standort in Belgien durchaus in Frage gekommen w&#228;re. Auch von dort, aus Br&#252;ssel und aus Berlin werden Stellen nach Leipzig transferiert -</p>
<p>Betrachtet man das aber aus Sicht der betroffenen Mitarbeiter, so bekommt das ganze ein &#252;blen Beigeschmack:</p>
<p>Einer der wichtigsten Gr&#252;nde der Deutschen Post f&#252;r die Standortentscheidung war ein dickes Subventionspaket des Bundes aus dem F&#246;rderprogramm f&#252;r die neuen Bundesl&#228;nder in H&#246;he von 70 Millionen Euro, mit dem die Regierung der Post den neuen Standort wirtschaftlich schmackhaft gemacht hat.</p>
<p>Nun will ich auch die Politik nicht kritisieren, dass sie was f&#252;r den Osten tut&#8230;</p>
<p>&#8230;aber die betroffenen Mitarbeiter aus K&#246;ln haben auch einen Teil der Subvention in den Steuers&#228;ckel gezahlt und jahrelang brav ihren Solidarit&#228;tszuschlag entrichtet &#8211; Gelder, die nun anteilig im Subventionskuchen der Deutschen Post mitverbacken werden.</p>
<p>So zahlen die rheinischen Postler vermutlich dreimal f&#252;r die Entwicklung unserer wirtschaftlichen Diaspora:</p>
<ol>
<li>mit ihren Steuern</li>
<li>mit ihrem Solidarit&#228;tszuschlag</li>
<li>und fatalerweise mit ihrem Arbeitsplatz</li>
</ol>
<p>Aber zum Gl&#252;ck gibt&#8217;s ja Hartz 4 &#8211; da k&#246;nnen sie ich die Kohle sicher zur&#252;ckholen&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Lacher des gestrigen&#160;Tages&#8230;</title>
		<link>http://www.netznirwana.de/2006/10/19/der-lacher-des-gestrigen-tages/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 09:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;war und ist ein Zitat unserer Familienministerin Ursula von der Laien (schreibt man das so?):

&#8220;Wir wissen alle, dass Fernsehen dick, dumm, traurig
und gewaltt&#228;tig macht.&#8221;

Ich werde ab jetzt ein wachsames Auge und Ohr auf sie haben &#8211; wer hat schon was gegen kostenlosen und lustigen Content f&#252;r sein Weblog&#8230;?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;war und ist ein Zitat unserer Familienministerin Ursula von der Laien (schreibt man das so?):</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Wir wissen alle, dass Fernsehen dick, dumm, traurig<br />
und gewaltt&#228;tig macht.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Ich werde ab jetzt ein wachsames Auge und Ohr auf sie haben &#8211; wer hat schon was gegen kostenlosen und lustigen Content f&#252;r sein Weblog&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>K&#246;lner Stadtanzeiger kostenlos als&#160;E-Paper</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 11:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der K&#246;lner Stadt Anzeiger kann noch bis zum 31.12. kostenlos als E-Paper gelesen und getestet werden.
Die Inhalte k&#246;nnen im Browser gelesen, oder als PDF exportiert werden.
Ein Ausdruck aus dem PDF soll unterdr&#252;ckt sein, hat bei mir aber mit der rechten Maustaste &#252;ber Verwendung des Kontextmen&#252;s funktioniert.
Ich halte den KSTA wegen seiner ausgewogenen Berichterstattung und seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a title="K&#246;lner Stadtanzeiger Homepage" href="http://www.ksta.de" target="_blank">K&#246;lner Stadt Anzeiger</a> kann noch bis zum 31.12. kostenlos als <a title="K&#246;lner Stadt Anzeiger E-Paper" href="http://www.ksta.de/php/epaper/" target="_blank">E-Paper</a> gelesen und getestet werden.</p>
<p>Die Inhalte k&#246;nnen im Browser gelesen, oder als PDF exportiert werden.<br />
Ein Ausdruck aus dem PDF soll unterdr&#252;ckt sein, hat bei mir aber mit der rechten Maustaste &#252;ber Verwendung des Kontextmen&#252;s funktioniert.</p>
<p>Ich halte den KSTA wegen seiner ausgewogenen Berichterstattung und seinen anspruchsvollen Inhalten f&#252;r eine gute Wahl &#8211; und das auch f&#252;r Nichtk&#246;lner, die sich im regionalen Bereich dann aber dennoch einen netten &#220;berblick &#252;ber das sympathische K&#246;lner V&#246;lkchen und nat&#252;rlich ebenso den weltweit ber&#252;hmten K&#246;lner Kl&#252;ngel machen k&#246;nnen. <img src='http://www.netznirwana.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also, einfach mal <a title="K&#246;lner Stadt Anzeiger E-Paper" href="http://www.ksta.de/php/epaper/" target="_blank">austesten</a>&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nur mal so&#160;rumgezappt&#8230;</title>
		<link>http://www.netznirwana.de/2006/10/16/nur-mal-so-rumgezappt/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Oct 2006 11:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[UMPF!!!]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;habe ich heute morgen, als meine Freundin zur Arbeit ist -
Im Ersten und ZDF gab&#8217;s einen Bericht &#252;ber die neuen Zahlen zur Armut in Deutschland: 8% der Menschen bundesweit, das sind 20% in den neuen und 4% in den alten Bundesl&#228;ndern leben in Armut &#8211; exemplarisch sind z.B. in NRW 5% aller Kinder betroffen&#8230;
Bei RTL [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;habe ich heute morgen, als meine Freundin zur Arbeit ist -</p>
<p>Im Ersten und ZDF gab&#8217;s einen Bericht &#252;ber die neuen Zahlen zur Armut in Deutschland: 8% der Menschen bundesweit, das sind 20% in den neuen und 4% in den alten Bundesl&#228;ndern leben in Armut &#8211; exemplarisch sind z.B. in NRW 5% aller Kinder betroffen&#8230;</p>
<p>Bei RTL (nur ein Klick entfernt) gab&#8217;s die &#252;blichen Prominews aus der Welt der Sch&#246;nen und Reichen und damit die &#252;bliche Ablenkung von den N&#246;ten des Alltags und denen anderer Menschen. Das &#220;bliche halt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kampf gegen die Armut, Einsatz f&#252;r den&#160;Frieden</title>
		<link>http://www.netznirwana.de/2006/10/14/kampf-gegen-die-armut-einsatz-fuer-den-frieden/</link>
		<comments>http://www.netznirwana.de/2006/10/14/kampf-gegen-die-armut-einsatz-fuer-den-frieden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2006 13:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Als ich heute die Tageszeitung aufschlug wunderte ich mich nicht schlecht, an wen das Preiskomitee den diesj&#228;hrigen Friedensnobelpreis vergeben hat.
Muhammad Yunus aus Bangladesh ist ein Bankier, der Klein- und Kleinstkredite an die Armen vergibt, um ihnen einen Start in eine bessere Zukunft zu erm&#246;glichen.
In armen L&#228;ndern wie Bangladesh gen&#252;gen kaufkraftbedingt umgerechnet oft wenige Euro, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin-right: 7px" height="222" alt="yunus" src="/wp-content/uploads/yunus.jpg" width="225" align="left" /></p>
<p>Als ich heute die Tageszeitung aufschlug wunderte ich mich nicht schlecht, an wen das Preiskomitee den diesj&#228;hrigen Friedensnobelpreis vergeben hat.</p>
<p>Muhammad Yunus aus Bangladesh ist ein Bankier, der Klein- und Kleinstkredite an die Armen vergibt, um ihnen einen Start in eine bessere Zukunft zu erm&#246;glichen.</p>
<p>In armen L&#228;ndern wie Bangladesh gen&#252;gen kaufkraftbedingt umgerechnet oft wenige Euro, um den &#196;rmsten der Armen eine Befreiung aus dem Elend, oder der Abh&#228;ngigkeit von Ausbeutern zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Seit &#252;ber 30 Jahren verfolgt er dieses Konzept und hat seit den Anfangstagen seiner Idee ca. 2,75 Milliarden Euro an die Armen verliehen und das bei einer R&#252;ckzahlungsqoute von 98%.</p>
<p>Beeindruckende Zahlen, wenn man bedenkt, dass sein erster Kredit an eine Herstellerin von Bambusst&#252;hlen ging, die von ihrem Bambuslieferanten abh&#228;ngig war, welcher ihr zuerst den Bambus lieferte, um ihr dann die fertigen M&#246;bel abzunehmen &#8211; nat&#252;rlich den ersten Tel des Gesch&#228;ftes zu einem &#252;berh&#246;hten und den zweiten zu einem Dumpingpreis abrechnend.<br />
Mit dem Startkapital konnte sie ihren Bambus am freien Markt g&#252;nstiger einkaufen und sich so aus der Armut befreien.</p>
<p>Das Preisgeld, 1,1 Millionen Euro m&#246;chte Yunus in seine <a title="Grameen Bank von Muhammad Yunus" href="http://grameen-info.org" target="_blank">Grameen Bank</a> zum weiteren Kampf gegen die Armut und damit auch in den Frieden investieren.</p>
<p>Seine Idee beweist, dass kleine Ideen und kluge Initiativen manchmal mehr f&#252;r das Gemeinwohl und die Entwicklung armer L&#228;nder zu leisten verm&#246;gen, als die Lieferung von Lebensmitteln, oder der Ausbau von Industrien, an denen sich nur wieder jene bereichern, denen es ohnehin schon besser als gut geht.</p>
<p>Und unsere Banken, mit ihrem neuen Fetisch &#8220;Basel 2&#8243; sollten sich auch mal ein paar Gedanken machen&#8230;</p>
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		<title>Headlines des&#160;Tages</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 11:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja,? eigentlich wollte ich heute zu einer Tagesmeldung Stellung nehmen, aber beim Durchst&#246;bern der Morgenzeitung hatte ich ganz stark den Eindruck, dass sich am meisten &#252;ber diese verr&#252;ckten Zeiten sagen l&#228;sst,? indem man einfach ein paar Headlines zusammenkombiniert&#8230;

Bahnfahren wird deutlich teurer
Google zahlt 1,31 Mrd Euro for youtube.com
Airbus wird bis zu 10.000 Stellen streichen
Nordkorea droht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja,? eigentlich wollte ich heute zu einer Tagesmeldung Stellung nehmen, aber beim Durchst&#246;bern der Morgenzeitung hatte ich ganz stark den Eindruck, dass sich am meisten &#252;ber diese verr&#252;ckten Zeiten sagen l&#228;sst,? indem man einfach ein paar Headlines zusammenkombiniert&#8230;</p>
<ul>
<li>Bahnfahren wird deutlich teurer</li>
<li>Google zahlt 1,31 Mrd Euro for youtube.com</li>
<li>Airbus wird bis zu 10.000 Stellen streichen</li>
<li>Nordkorea droht mit der Atombobe</li>
<li>Schalke macht den Deal mit Gazprom perfekt</li>
<li>Putin sichert Aufkl&#228;rung des Mordes an Politkowskaja zu</li>
<li>C&#038;A plant eine Bank zu er&#246;ffnen</li>
</ul>
<p>Das sollte erstmal reichen, denke ich&#8230;<br />
Meine Version(en):</p>
<ul>
<li>Die Bahn hat angeblich Geld zuwenig und Google scheinbar zuviel</li>
<li>Die Fehler der Schlipstr&#228;ger bei Airbus kosten einen Vorstands-, aber mehrere tausend Produktions- und Verwaltungsarbeitspl&#228;tze</li>
<li>Nordkorea f&#252;ttert das darbende Volk k&#252;nftig mit Plutonium</li>
<li>Die beiden n&#228;chsten Headlines stehen selbstverst&#228;ndlich? rein zuf&#228;llig untereinander <img src='http://www.netznirwana.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>&#8230;und da EDEKA neuerdings St&#228;dtereisen? verkauft, muss ich in meinem <a title="Mein Reiseb&#252;ro" href="http://www.klugflug.de" target="_blank">Reiseb&#252;ro</a> wohl demn&#228;chst Margarine, Kaffee und allerlei Naschwerk feilbieten&#8230;</li>
</ul>
<p>Die Welt ist ein Panoptikum&#8230;</p>
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		<title>Der nicht immer allt&#228;gliche&#160;Blick&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Oct 2006 13:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;in die Tageszeitung (die nimmt meine Liebste zu nachtschlafener Zeit mit auf die Arbeit, und ich muss ein ganz aufgeweckter Fr&#252;haufsteher sein, um noch einen Blick auf sie zu erhaschen auf beide&#8230;).
Wo war ich noch? Ach ja &#8211; also nochmal:
Der nicht immer allt&#228;gliche Blick in die Tageszeitung und mein ganz pers&#246;nlicher, mehr oder weniger qualifizierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="FLOAT: left; MARGIN-BOTTOM: 0px; MARGIN-RIGHT: 7px" height="114" alt="zeitung" src="http://www.onesmallworld.de/netznirwana/wp-content/uploads/zeitung.gif" width="225" />&#8230;in die Tageszeitung (die nimmt meine Liebste zu nachtschlafener Zeit mit auf die Arbeit, und ich muss ein ganz aufgeweckter Fr&#252;haufsteher sein, um noch einen Blick auf sie zu erhaschen auf beide&#8230;).</p>
<p>Wo war ich noch? Ach ja &#8211; also nochmal:<br />
Der nicht immer allt&#228;gliche Blick in die Tageszeitung und mein ganz pers&#246;nlicher, mehr oder weniger qualifizierte Senf zu den Nachrichten des Tages, an dem ich mich mal wieder fr&#252;h genug aus dem Bett gew&#228;lzt habe um (siehe oben)&#8230;</p>
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