Schindluder 2.0 oder die Unschuld des Netzes…

wikipedia

Ich habe in der neuen Internet Professionell in einem Beitrag von Reiner Gärtner gelesen, dass Firmen, oder ersatzweise durch diese beauftragte Agenturen dazu übergehen ihnen unangenehme Einträge in Wikipedia zu ihren Gunsten zu ändern.

Inhabern von Wikipedia-Schreibrechten wird eine bestimmte Summe für jeden Beitrag geboten, der unter Benutzung ihrer Zugangsdaten editiert werden kann.

Angeblich sollen u.a. Siemens-Mitarbeiter unliebsame Einträge über ihre Chefetage manipuliert haben…

Bisher war mir aus meinem beruflichen Umfeld ja schon bekannt, dass sowas z.B. bei Holidaycheck möglich und wohl auch schon geschehen ist, aber bei Wikipedia, dem Beispiel schlechthin für eine neue weltumspannende und von allumfassendem Edelmut und Schulterschluss geprägte Community, bekommt das dann doch wieder eine andere Dimension.

Offensichtlich bringt das Web 2.0 (was für ein dämlicher Begriff) auch ein um eine Versionsstufe weiter entwickeltes „Schindluder 2.0“ mit sich…

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