{"id":458,"date":"2014-01-15T09:36:07","date_gmt":"2014-01-15T07:36:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.netznirwana.de\/?p=458"},"modified":"2017-11-01T09:24:07","modified_gmt":"2017-11-01T07:24:07","slug":"tierschuetzer-alarmiert-dschungelcamper-bedrohen-australische-tierwelt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.netznirwana.de\/index.php\/2014\/01\/15\/tierschuetzer-alarmiert-dschungelcamper-bedrohen-australische-tierwelt\/","title":{"rendered":"Tiersch\u00fctzer alarmiert: Dschungelcamper bedrohen australische Tierwelt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch 2014 zieht der deutsche TV-Tross wieder in den Dschungel. Doch was f\u00fcr deutsche Fernsehzuschauer pure Unterhaltung ist, gef\u00e4hrdet die australische Fauna aufs \u00c4u\u00dferste. Tiersch\u00fctzer Down Under schlagen jetzt Alarm.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Tierwelt leidet jedes Jahr extrem, wenn die Pseudo-Prominenten aus Deutschland anr\u00fccken. Schon wenn die Vorbereitungen im Camp beginnen, ist die Tierwelt in heller Aufregung. Insbesondere die fragile Sozialstruktur der Insektenst\u00e4mme ist stark in Mitleidenschaft gezogen. Teilweise kommt es zur Massenflucht ganzer Spezies und zu Selbstmordserien, was sich extrem sch\u00e4digend auf das biologische Gleichgewicht auswirkt\u201c, hei\u00dft es aus der PETA-Zentrale in Sydney.<\/p>\n<p>Kein Wunder, m\u00f6chte man meinen. Jedes Jahr werden unz\u00e4hlige Insekten und Kleintiere im australischen Dschungel aufs \u00c4u\u00dferste gequ\u00e4lt. Die Fernsehzuschauer in Deutschland entscheiden bequem vom heimischen Sessel aus, welche bedauernswerten Dschungelkreaturen in entw\u00fcrdigende Ekelpr\u00fcfungen mit deutschen C-Promis geschickt werden. Jedes Jahr droht den \u00f6rtlichen Heuschrecken, Ameisen, Spinnen und anderem Kleingetier wieder das gleiche Ungemach.<\/p>\n<p>\u201eEine Katastrophe\u201c, so die PETA-Aktivisten weiter: \u201eSchwere Silikonvergiftungen, bedenklicher Orientierungsverlust durch kakophonische Ges\u00e4nge und kritischer N\u00e4hrstoffmangel durch h\u00e4ufiges Erbrechen &#8211; unseren kleinsten Sch\u00fctzlingen bleibt nichts erspart.\u00a0 Wehrlose Gesch\u00f6pfe der Natur mit \u00fcblen Kreaturen in fassgro\u00dfe Glaszylinder zu werfen, um mit dem Voyeurismus deutscher Sofakartoffeln Profit zu machen, ist eine Schande. Dieses perfide TV-Spektakel ist eine Tierqu\u00e4lerei sondergleichen, die sicher gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen verst\u00f6\u00dft. Europ\u00e4ische Artgenossen unserer heimischen Kleinlebewesen meiden diese Subjekte nicht ohne Grund. Aber mit unseren Ameisen, W\u00fcrmern und K\u00e4fern kann man es ja machen.&#8220;<\/p>\n<p>Der Sender wollte sich auf Nachfragen der Redaktion nicht umfassend \u00e4u\u00dfern. Alles sei mit den Beh\u00f6rden in Queensland abgestimmt. Au\u00dferdem sei ein erfahrener Experte anwesend, der genau darauf achte, dass sich die negativen Folgen f\u00fcr die Fauna vor Ort in Grenzen halten. Am Ende sei doch alles nur ein gro\u00dfer Spa\u00df, und &#8222;\u00fcber die gelben Filzb\u00e4lle, auf die zeitgleich bei den Australian Open eingedroschen wird, redet kein Mensch&#8220;, l\u00e4sst die Senderzentrale in einer Erkl\u00e4rung verlauten.<\/p>\n<p>Die Gewaltexzesse eines Novak Djokovic oder Rafael Nadal seien ohne Gegenbeispiel in der Geschichte. Deshalb habe man sich auch von der regelm\u00e4\u00dfigen \u00dcbertragung solcher rein zirzenisischen Gro\u00dfereignisse distanziert. Gegen die Aufschl\u00e4ge und Schmetterb\u00e4lle im Tenniszirkus sei die Dschungelshow eine harmlose Abendunterhaltung f\u00fcr die ganze Familie, bei der von insektenunw\u00fcrdiger Behandlung keine Rede sein kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch 2014 zieht der deutsche TV-Tross wieder in den Dschungel. Doch was f\u00fcr deutsche Fernsehzuschauer pure Unterhaltung ist, gef\u00e4hrdet die australische Fauna aufs \u00c4u\u00dferste. Tiersch\u00fctzer Down Under schlagen jetzt Alarm. \u201eDie Tierwelt leidet jedes Jahr extrem, wenn die Pseudo-Prominenten aus Deutschland anr\u00fccken. 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