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SchreibblockadeNach vier Tagen Blogerfahrung habe ich mir vorgenommen, heute unter einer Schreibblockade zu leiden, weil ich gelesen habe, dass sowas vorkommen kann und wissen wollte, wie sich so eine Kreativitätssperre anfühlt.
Ich bin extra früh aufgestanden und habe? heute morgen schon früh um 05:30 Uhr begonnen, damit ich auch was davon habe – man hat ja schließlich nur zu selten Gelegeneheit neue und tiefgreifende? subesoterische Erfahrungen zu sammeln.

Blöd war nur, dass ich den ganzen Vormittag damit beschäftigt war die neuen Buchungslinks in meine Reisebürowebseite einzufügen, so dass mir der existentielle? Müßiggang fehlte, der es mir erlaubt hätte,? meine selbst auferlegte schöpferische Stagnation zu genießen und dieses neue existentielle Grunderlebnis zu erfahren -
Also habe ich so eine Art Weblogfastenbrechen beschlossen und erkläre meinen schriftstellerischen Ramadan für beendet, kaum dass er richtig begonnen hat.

Was mir auffällt an der (oder in der…?) Blogsphäre ist, dass ganz viel übers Bloggen gebloggt wird und dass offenbar jene Weblogs den größten Zuspruch haben, die sich mit Tipps, Tricks und Zauberkunststückchen rumd ums Thema “Bloggen” auseinandersetzen, so als wäre die Jagd nach dem nächsten geilen Plugin und der verzweifelte Kampf um die Einhaltung des XHTML-Standards wichtiger, als das Schreiben selbst.? ? ? ? weiterlesen »

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Viele meiner Bekannten decken Ihren Bedarf an Non Food-Artikeln zunehmend im Internet. Ob es sich dabei um Bücher handelt, oder CDs, um Kleinmöbel, Haushaltsbedarf, Kinderkleidung oder auch Gartenpflanzen scheint ganz egal: das Netz hält scheinbar den Gesamtinhalt des Füllhorns menschlicher Bedürfnisse zwecks bequemen Abrufs bereit – ein Schlaraffenland, das uns viele Produkte ohne körperliche Anstrengung im heimischen Wohn- oder Arbeitszimmer präsentiert und auf Wunsch sogar frei Haus genau dorthin liefert.

Beim Wochenendbummel durch die heimische Innenstadt stellen wir dann bedauernd eine zunehmende Verödung der Einkaufslandschaft fest. Renommierte Fachgeschäfte müssen schließen, und an deren Stelle schießen Billigkramläden aus dem Boden, die all jene Produkte anbieten, mit denen man ohnehin im Freundeskreis nicht mit einem Superschnäppchenpreis von billiger-, günstiger-, oder eBay.de angeben kann.? ? ? ? ? weiterlesen »

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wikipedia

Ich habe in der neuen Internet Professionell in einem Beitrag von Reiner Gärtner gelesen, dass Firmen, oder ersatzweise durch diese beauftragte Agenturen dazu übergehen ihnen unangenehme Einträge in Wikipedia zu ihren Gunsten zu ändern.

Inhabern von Wikipedia-Schreibrechten wird eine bestimmte Summe für jeden Beitrag geboten, der unter Benutzung ihrer Zugangsdaten editiert werden kann.

Angeblich sollen u.a. Siemens-Mitarbeiter unliebsame Einträge über ihre Chefetage manipuliert haben…

Bisher war mir aus meinem beruflichen Umfeld ja schon bekannt, dass sowas z.B. bei Holidaycheck möglich und wohl auch schon geschehen ist, aber bei Wikipedia, dem Beispiel schlechthin für eine neue weltumspannende und von allumfassendem Edelmut und Schulterschluss geprägte Community, bekommt das dann doch wieder eine andere Dimension.

Offensichtlich bringt das Web 2.0 (was für ein dämlicher Begriff) auch ein um eine Versionsstufe weiter entwickeltes “Schindluder 2.0″ mit sich…

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Headlines des Tages

Tja,? eigentlich wollte ich heute zu einer Tagesmeldung Stellung nehmen, aber beim Durchstöbern der Morgenzeitung hatte ich ganz stark den Eindruck, dass sich am meisten über diese verrückten Zeiten sagen lässt,? indem man einfach ein paar Headlines zusammenkombiniert…

  • Bahnfahren wird deutlich teurer
  • Google zahlt 1,31 Mrd Euro for youtube.com
  • Airbus wird bis zu 10.000 Stellen streichen
  • Nordkorea droht mit der Atombobe
  • Schalke macht den Deal mit Gazprom perfekt
  • Putin sichert Aufklärung des Mordes an Politkowskaja zu
  • C&A plant eine Bank zu eröffnen

Das sollte erstmal reichen, denke ich…
Meine Version(en):

  • Die Bahn hat angeblich Geld zuwenig und Google scheinbar zuviel
  • Die Fehler der Schlipsträger bei Airbus kosten einen Vorstands-, aber mehrere tausend Produktions- und Verwaltungsarbeitsplätze
  • Nordkorea füttert das darbende Volk künftig mit Plutonium
  • Die beiden nächsten Headlines stehen selbstverständlich? rein zufällig untereinander ;-)
  • …und da EDEKA neuerdings Städtereisen? verkauft, muss ich in meinem Reisebüro wohl demnächst Margarine, Kaffee und allerlei Naschwerk feilbieten…

Die Welt ist ein Panoptikum…

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Wer sich ärgert…

angryHier kommt alles rein, über das ich mich ärgere und ich vermute mal, dies wird die Kategorie mit den meisten Einträgen, wenn es mir nicht gelingt, Wege zur mehr Gelassenheit zu finden…

Aber gelassen sein bedeutet ja häufig jemanden gelassen zu haben, bei dem man es besser gelassen hätte ihn gelassen gelassen zu haben…

Und deshalb überlege ich mir das noch mal mit der Gelassenheit und erlaube mir, hier meiner gepeinigten Seele gelegentlich mal etwas Luft zu machen…

Doch merke:

Wer sich ärgert, büßt die Fehler der anderen…”

Umpf!!!

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zeitung…in die Tageszeitung (die nimmt meine Liebste zu nachtschlafener Zeit mit auf die Arbeit, und ich muss ein ganz aufgeweckter Frühaufsteher sein, um noch einen Blick auf sie zu erhaschen auf beide…).

Wo war ich noch? Ach ja – also nochmal:
Der nicht immer alltägliche Blick in die Tageszeitung und mein ganz persönlicher, mehr oder weniger qualifizierte Senf zu den Nachrichten des Tages, an dem ich mich mal wieder früh genug aus dem Bett gewälzt habe um (siehe oben)…

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Sprachgeplänkel

Ich bin ein mehr oder minder dilettierender Freund der Sprache, ihrer Feinheiten, Fallstricke und Unschärfen und möchte hier und da ein paar Einfälle und Erlebnisse rund um den Gebrauch dieses messerscharfen Werkzeuges in den Händen von Laien und Meistern dieser schwierigen Handwerkskunst zum Besten geben.

Dabei darf es dann auch schonmal gerne albern zugehen, denn oft ist Sprache ja nicht nur der Ort fataler Missverständnisse, sondern umso mehr ein Hort großen Vergnügens und befreienden Gelächters.Für Anregungen und die Übermittlung eigener Wort- und Sprachspiele wäre ich sehr dankbar…

Hier ein postpubertäres Beispiel meiner Dichtkunst aus jungen Jahren:

Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
da muss man mal am Schalter schalten,
da muss man mal den Falter halten,
oder auch den Halter falten.
Da muss sogar der Halt erkalten,
um das Kalte zu erhalten…

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Hier darf es mal ohne schlechtes Gewissen schwierig sein, und ich muss keine Rücksicht darauf nehmen, ob ich für alle verständlich bin oder nicht.

Im Prinzip bin ich ja ohnehin der Meinung, dass die größten Hürden in der Philosophie weniger im intellektuellen Schwierigkeitsgrad begründet liegen, sondern sich mehr im Bereich von Willensstärke in Hinblick darauf finden, althergebrachte und mitunter überholte “Denk- und Fühlmodelle” auf dem Scheiterhaufen des Denkfortschritts und der Entwicklung des eigenen Charakters zu opfern.

Ich halte die Welt für eine relativ einfache Sache in der Struktur, die weniger schwer zu verstehen ist, wenn man man den Mut hat sie wirklich verstehen zu wollen…

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…zumindest glaubt das so manche(r) könnte man meinen, wenn man zum Wochenende seine Begegnungen mit anderen Abschattungen des vermeintlichen Homo Sapiens Revue passieren lässt.

Ich will jetzt nicht behaupten die Weisheit mit Schöpfkellen verzehrt zu haben, möchte aber in dieser Rubrik anregen, gelegentlich mal einen um Realitätsgewinn bemühten Blick durch die emotionalen Butzenscheiben auf die Welt da draußen zu wagen.
Dies mit dem Ziel, sie sich in einem waghalsigen Sprung über den Tellerrand der eigenen Vorurteile hinaus jeden Tag ein wenig mehr zu erobern und sich aus dem Dunkel des eigenen Dünkels zu befreien -

Auf die Plätze, fertig, los…

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Typisch Frau, typisch Mann…

rodinDas ist sicher eine gaaanz gefährliche Kategorie…

Das Zweitschlimmste, das man als Mann über eine Frau schreiben kann ist bekanntermaßen Unwahres (das dürfen eher die Geschlechtsgenossinnen tratschen – da ist man es ja eh gewohnt…), das unverzeihlich Allerschlimmste bleibt aber die nackte unverstellte Wahrheit.
Sie führt unweigerlich in die nächste Beziehungskrise, die man dann nur wieder mittels einer schönwetterevozierenden Notlüge über ihre neue Frisur wieder in den Griff bekommt.

Bei der Wahrheit über Männer verhält sich das anders – da läuft man permanent Gefahr, als Kameradenverräter abgestempelt zu werden, der dolchstoßlegendengleich streng gehütete Geheimnisse der männlichen Existenz, und damit die letzen Bastionen und Refugien dieses bemitleidenswerten Geschlechtes preisgibt…

Ich freue mich schon auf diesen Tanz am Kraterrand der politischen Korrektheit… ;-)

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