Der nicht immer alltägliche Blick…

zeitung…in die Tageszeitung (die nimmt meine Liebste zu nachtschlafener Zeit mit auf die Arbeit, und ich muss ein ganz aufgeweckter Frühaufsteher sein, um noch einen Blick auf sie zu erhaschen auf beide…).

Wo war ich noch? Ach ja – also nochmal:
Der nicht immer alltägliche Blick in die Tageszeitung und mein ganz persönlicher, mehr oder weniger qualifizierte Senf zu den Nachrichten des Tages, an dem ich mich mal wieder früh genug aus dem Bett gewälzt habe um (siehe oben)…

Sprachgeplänkel

Ich bin ein mehr oder minder dilettierender Freund der Sprache, ihrer Feinheiten, Fallstricke und Unschärfen und möchte hier und da ein paar Einfälle und Erlebnisse rund um den Gebrauch dieses messerscharfen Werkzeuges in den Händen von Laien und Meistern dieser schwierigen Handwerkskunst zum Besten geben.

Dabei darf es dann auch schonmal gerne albern zugehen, denn oft ist Sprache ja nicht nur der Ort fataler Missverständnisse, sondern umso mehr ein Hort großen Vergnügens und befreienden Gelächters.Für Anregungen und die Übermittlung eigener Wort- und Sprachspiele wäre ich sehr dankbar…

Hier ein postpubertäres Beispiel meiner Dichtkunst aus jungen Jahren:

Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
da muss man mal am Schalter schalten,
da muss man mal den Falter halten,
oder auch den Halter falten.
Da muss sogar der Halt erkalten,
um das Kalte zu erhalten…

Achtung: Hirnschmalzakrobatik…

Hier darf es mal ohne schlechtes Gewissen schwierig sein, und ich muss keine Rücksicht darauf nehmen, ob ich für alle verständlich bin oder nicht.

Im Prinzip bin ich ja ohnehin der Meinung, dass die größten Hürden in der Philosophie weniger im intellektuellen Schwierigkeitsgrad begründet liegen, sondern sich mehr im Bereich von Willensstärke in Hinblick darauf finden, althergebrachte und mitunter überholte „Denk- und Fühlmodelle“ auf dem Scheiterhaufen des Denkfortschritts und der Entwicklung des eigenen Charakters zu opfern.

Ich halte die Welt für eine relativ einfache Sache in der Struktur, die weniger schwer zu verstehen ist, wenn man man den Mut hat sie wirklich verstehen zu wollen…

Nachdenken schadet dem Teint und verringert die Kopfhaardichte…

…zumindest glaubt das so manche(r) könnte man meinen, wenn man zum Wochenende seine Begegnungen mit anderen Abschattungen des vermeintlichen Homo Sapiens Revue passieren lässt.

Ich will jetzt nicht behaupten die Weisheit mit Schöpfkellen verzehrt zu haben, möchte aber in dieser Rubrik anregen, gelegentlich mal einen um Realitätsgewinn bemühten Blick durch die emotionalen Butzenscheiben auf die Welt da draußen zu wagen.
Dies mit dem Ziel, sie sich in einem waghalsigen Sprung über den Tellerrand der eigenen Vorurteile hinaus jeden Tag ein wenig mehr zu erobern und sich aus dem Dunkel des eigenen Dünkels zu befreien –

Auf die Plätze, fertig, los…

Typisch Frau, typisch Mann…

rodinDas ist sicher eine gaaanz gefährliche Kategorie…

Das Zweitschlimmste, das man als Mann über eine Frau schreiben kann ist bekanntermaßen Unwahres (das dürfen eher die Geschlechtsgenossinnen tratschen – da ist man es ja eh gewohnt…), das unverzeihlich Allerschlimmste bleibt aber die nackte unverstellte Wahrheit.
Sie führt unweigerlich in die nächste Beziehungskrise, die man dann nur wieder mittels einer schönwetterevozierenden Notlüge über ihre neue Frisur wieder in den Griff bekommt.

Bei der Wahrheit über Männer verhält sich das anders – da läuft man permanent Gefahr, als Kameradenverräter abgestempelt zu werden, der dolchstoßlegendengleich streng gehütete Geheimnisse der männlichen Existenz, und damit die letzen Bastionen und Refugien dieses bemitleidenswerten Geschlechtes preisgibt…

Ich freue mich schon auf diesen Tanz am Kraterrand der politischen Korrektheit… 😉

Hallo Welt, Hello World, Salut a tout…

Dies ist jetzt mein erster ernsthafter Beitrag in mein Blog und ich dachte schon, dass man ein „Hallo Welt“ zur Begrüßung stehen lassen kann, weil es ein wenig ausdrückt, dass man sich für unheimlich open-minded hält und ebenso für sich in Anspruch nimmt, dass die eigene Denke nicht beim Schmieren der nächstgeplanten Butterstulle endet.
Da ich aber nun vermute, dass man sich mit dem Rumreiten auf seiner eigenen Weltoffenheit eher kleinkariert gibt, will ich das an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, um nicht gleich einen ganz verschrobenen Eindruck zu hinterlassen 🙂

Zur Zeit sind hier sieben Kategorien geplant:

  • Dies und das (blogterminologisch „allgemein“)
  • Mann & Frau (oder Frau & Mann, politisch korrekt)
  • Nachgedacht (…über Gott weniger, mehr über die Welt)
  • Philosophie (Achtung: Denkinstrument hochfahren)
  • Sprachspiele (für Fans der deutschen Sprache)
  • Tageszeitung (mein nicht immer täglicher Senf…)
  • Umpf!!! (worüber ich mich ärgere -? Schreibstoff? für? Jahre…)

Ehrlich gesagt, weiß ich noch nicht genau, wohin diese Reise geht, aber meine Schuhe sind besohlt, mein Bündlein geschnürt und jetzt geht’s ab ins Wörld Weid Wäp – bin mal gespannt, ob sich Weggefährten finden…

Viel Spaß allen die die Nerven haben, mich hier zu besuchen
Euer Thomas