Die Hege und Pflege der Trolle

Troll

Entgegen seinen pelzigen Vorfahren, die zur hohen Zeit nordischer Mythologie marodierend die Reiche der Mitternachtssonne heimsuchten, ist der gemeine Forentroll heutzutage in fast allen Regionen der Welt anzutreffen. Ausnahmen hierzu bieten nur einige wenige Breiten- und Längengrade, die noch nicht von galoppierender Digitalisierung überrollt wurden. Dort sind selbst für das winterharte Ungetüm des Nordens die Lebensbedingungen zu karg.

Zu einer regelrechten Plage indes hat sich der Troll in industrialisierten Gesellschaften gemausert, in der freie Meinungsäußerung und digital getriebene Kommunikation einen idealen Nährboden für sein destruktives Treiben bieten. Dort kann er tun und sagen, was er will und sich bei Widerspruch auf die Meinungs- und Redefreiheit berufen, die sowohl die Jagd als auch die Gefangennahme dieses einzigartigen Diskurs-Unholds nahezu unmöglich macht.

Naturschutz … auch das noch …

Schlimmer noch: Als letztes überlebendes Relikt einer Ära, in der Konflikte durch das gegenseitige Zufügen klaffender Wunden mittels schwerer und von Schimmel überzogener Holzkeulen gelöst wurden, steht er in vielen Ländern unter Naturschutz. Dort gedeiht er geradezu ideal unter dem Deckmantel falsch verstandener politischer Korrektheit. Bei weitgehender Narrenfreiheit verwüstet er nicht hat nur die politische Landschaft. Ebenso zerstört er jede fruchtbare Dialektik und sät Unfrieden, wo  gesunde Konfliktkultur, gemeinsamer Schulterschluss und gegenseitige Empathie ansonsten den Nährboden für gesellschaftlichen Fortschritt bilden.

Seine besondere Gefahr gründet der gemeine Forentroll auf eine einzigartige Melange aus einem sozialisationsbedingten Intelligenzdefekt, der auch den grobschlächtigen Ork kennzeichnet, sowie der Verschlagenheit des bauernschlauen nordischen Kobolds, der Hinterlist zur Überlebensstrategie erkoren hat. Auch größenmäßig rangiert der Troll zwischen den beiden anderen tumben Fabelwesen des Nordens. Seine gedrungene und verwachsene Statur ist einer der Gründe für sein ausgeprägt kleines Selbstvertrauen, das er durch allerlei sprachlichen Pomp auszugleichen bemüht ist.

Das evolutionstheoretisch Sensationelle des Trolls fußt auf seiner ausgezeichneten Fähigkeit, trotz der Intelligenz eines Eichhörnchens sinnleere Sätze von hohem Aggressionspotenzial zu formulieren und vehement auch gegen überlegene Denker zu verteidigen. Dazu bedient er sich nicht nur eines beratungsresistenten rückenmarksgesteuerten Sophismus, sondern ebenso dem ausgeprägten Vermögen, sowohl auf erstaunlich subtile wie auf sehr direkte Weise beleidigend zu werden. Trotz seines augenscheinlich trägen geistigen Habitus ist er gelegentlich zu überraschender Wendigkeit fähig, wenn er bereits Gesagtes opportunistisch relativiert oder gänzlich kontrafaktisch abstreitet, um anschließend das Geäußerte als alten Wein in neuen Schläuchen wieder unters Volk zu bringen.

Typische Troll-Täuschung mit Titeln

Aufgrund seiner hohen Begabung, durch rhetorisches Lametta selbst das Dümmste klug scheinen zu lassen, sollen es einzelne Exemplare vollbracht haben, Doktorgrade oft zweifelhafter Bildungseinrichtungen zu erlangen. Anderen soll es gelungen sein, durch verlogene Anbiederung und betrügerische Versprechungen gegenüber dem ansonsten scheuen „Kunden“ zu nicht geringen Goldschätzen gekommen zu sein, die ihnen den Erwerb akademischer Grade jenseits jeglicher wissenschaftlicher Legitimation erlaubten.

Es ist genau dieses Potpourri von Eigenschaften, das den gemeinen Troll zugleich faszinierend, aber auch in schillernder Weise widerwärtig macht. Mit fortschreitender Digitalisierung begegnet man ihm immer öfter – einerseits weil diese den Mutterboden seiner rasanten Vermehrung liefert, andererseits weil sie es ihm in herausragender Weise ermöglicht, sich aus der Kälte intellektueller Ödnis ins Licht der Öffentlichkeit zu drängen. Begegnet man ihm, ist außerordentliche Vorsicht vonnöten. Seine extreme Resistenz erlaubt kaum, ihn zu töten.

Sofern Totstellen und Flucht aus Gründen ehrwürdiger Prinzipientreue keine Alternativen stellen, ist von Frontalangriffen abzuraten. In aller Regel zeigt er sich dieser Form, seiner Herr zu werden, mehr als gewachsen und vergiftet die Atmosphäre seines Umfeldes noch schneller, als er es ohnehin schon täte. Als beste Reaktion hat es sich erwiesen, ihn nachhaltig zu ignorieren statt ihn mit immer neuen Anknüpfungspunkten zu füttern. Nur wenn man ihn dauerhaft in seinem eigenen Saft schmoren lässt, gelingt es, ihn zumindest mundtot zu machen, wenn auch nicht, ihn wirklich zu erlegen.

Ein Unhold, der nicht vergeht

Im Großen und Ganzen müssen wir lernen, mit dem Troll zu leben. Er ist als Unhold ein Unkraut, das nicht vergeht. Weiß man jedoch, ihm nachhaltig intelligent zu begegnen, ohne Opfer seiner haltlosen Provokationen zu werden, wird er sich in seine Höhle zurückziehen, und die Welt wird ein besserer Ort für alle werden.

Die zehn Top-Tipps im Umgang mit Trollen

  1. Wenn die Klügeren immer nachgeben, gewinnen die Dummen? Von wegen. Anhaltender Widerspruch treibt den Troll zu hinterfotzigen Höhenflügen. Dabei versteigt er sich zu unaufhaltbaren Tiraden gegen Einzelne, das Umfeld, die Gesellschaft und, wenn es sein muss, das Universum. Lassen Sie ihn links liegen und vielleicht trollt er sich seines Weges.
  1. Füttern Sie ihn nicht. Auf keinen Fall dürfen Sie seiner Arglist durch Argumente Nahrung geben. Halten Sie Abstand und ihn mit einer langen Stange in Schach. Bewegen Sie sich langsam und aufrecht rückwärts, ohne ihn aus den Augen zu lassen. Beweisen Sie Stärke durch einen stahlharten Blick, der ihm signalisiert, durchschaut zu sein und entzaubert zu werden.
  1. Stellen Sie sich ihm nicht allein. Diesen Kampf können Sie nicht gewinnen. Wer das wagt, wird in seinen destruktiven Strudel gezogen. Nicht wenige mussten den heroischen Kampf im Namen, aber ohne den Auftrag der anderen bitter bereuen. Dann wurden sie mitschuldig gemacht am Ende der Forenkultur und aus dem Herzen der Gemeinschaft verstoßen.
  1. Sachliche Diskurse sind was für Loser. Niemals will der Troll eine Diskussion durch höhere Einsicht zum Abschluss bringen. Im Gegenteil: Er trachtet danach, die Emotionen hochkochen zu lassen und auf großer Flamme zu schüren, bis die Gruppe sich in Auflösung befindet. Dann gibt er nicht etwa Ruhe. Er tritt nach, überzieht die Entnervten mit Häme und sucht sich ein neues Ziel.
  1. Lassen Sie sich nicht blenden. Aufgrund seiner hohen Begabung, durch rhetorisches Lametta selbst das Dümmste klug scheinen zu lassen, sollen es Exemplare vollbracht haben, Doktorgrade zweifelhafter Bildungseinrichtungen zu erlangen. Titel, die nicht gekauft wurden, sind auf andere Weise ergaunert. Das Fadenscheinige ist die Basis seiner falschen Glaubwürdigkeit.
  1. Vergessen Sie Realität und politische Korrektheit. Seine postfaktische Beratungsresistenz ist legendär und existierte schon lange, bevor diese Worte erfunden waren. Der Troll ist hervorragend angepasst an kritische Umgebungen. Sein vegetatives Nervensystem ist blitzschnell in der Lage, alternative Fakten zu generieren und gleichermaßen hirnlos wie wortreich zu verteidigen.
  1. Pampern Sie ihn nicht. Seiner verbalen Inkontinenz ist keine geistige Windel gewachsen. Sie wollen seinen guten Kern ergründen? Papperlapapp. Jeder Versuch von Verständnis ist Wasser auf seine Mühlen und überzeugt ihn weiter davon, es den Bier-Anwärmern und Kaffeepad-Auswringern schon zeigen zu können. Die Folgen daraus wollen Sie nicht tragen.
  1. Sie haben seine Aufmerksamkeit? Bloß nichts darauf einbilden. Wenn er sie auf dem Schirm hat, hat er sie auch auf dem Kieker Wenn er sie wahrnimmt, dann durchs Fadenkreuz der Flinte, mit der er auf Ihr Herz angelegt hat. Er lächelt sie an? Niemals! Es ist nur das Grinsen des Unholds, der sich bereits ausmalt, wie er Sie in den Wahnsinn treiben kann.
  1. Sie suchen die offene Feldschlacht gemeinsam mit anderen? Miese Idee. In Kürze wird er Sie und die Mitstreiter gegeneinander aufwiegeln, die er nicht mit per erstem „Buh“ in die Flucht schrecken kann. Besser eine Guerillataktik der kleinen Nadelstiche wählen. Machen Sie sich lustig über ihn und ziehen Sie sich zurück, ohne ihm die Chance zur Reaktion zu geben.
  1. Sie sind Masochist? Prima. Sie werden viel Freude mit dem Troll haben, gerade wenn Sie auf seelische Erniedrigung und emotionale Folter stehen. Treten Sie vor ihn, machen Sie sich klein und küssen Sie devot seine rissigen Stiefel mit den Hallux-Valgus-Beulen. Seien Sie sicher, dass er kein Mitleid kennt. Er wird auf ihnen herumtrampeln, dass es nur so eine Freude ist. Und die anderen werden froh sein, dass Sie es sind.

Ein Kobold, der lieben kann. Vormerk bringt den Thermofick

Der neue Thermofick

Sensation aus dem Hause Vormerk:

Zum Geschenke-Endspurt wartet der bergische Elektro-Gigant mit einer absoluten Weltneuheit auf. Gerade noch rechtzeitig vor dem Fest liegt der neu entwickelte Thermofick in den Regalen lizenzierter Haushaltswarengeschäfte und Kaufhäuser. Am prioritären Haustürverkauf hält das Unternehmen aber nach wie vor fest. „Der Thermofick ist ein extrem erklärungsbedürftiges Produkt“, verlautet es aus der Firmenzentrale, „und am überzeugendsten demonstrieren lässt sich seine Leistungsfähigkeit vor Ort am lebenden Objekt.“

Vielfalt und Technik

Begründet wird das seitens des Vormerk-Pressesprechers Piet Lance-Alot mit der enormen Funktionsvielfalt und der ausgeklügelten Technik hinter dem liebemachenden Wunderwerk. „Wenn unser Kobold der König der Staubsauger ist, kann man den Thermofick mit Fuck und Recht als die Krone des Sexspielzeugs bezeichnen“, heißt es werbewirksam aus seinem Munde.

„Ausgiebige und kostspielige Marktforschung durch hunderte Interviews mit von der häuslichen Erotik enttäuschten Frauen hat Vormerk wichtige Fingerzeige gegeben. 2016 wird der heimische Penis in den Ruhestand versetzt. Schluss mit hormonell bedingten, durch Stress und Alkoholkonsum ausgelösten Qualitätsschwankungen im Schlafzimmer. Ihr neuer Thermofick lässt jede handübliche Erektion zum Soft-Skill werden“, lässt der Produktflyer wissen und setzt plakativ hinzu: „Weibliche Orgasmus-Probleme gehören mit dem Thermofick der Vergangenheit an. Mit seinen innovativen Aufsätzen und multiplen Techniken, vom „Rüden Rammler“ über den „Heroischen Hammer“ bis zum „Zärtlichen Zipfel, zeigt sich Ihr technischer Freund jeder Herausforderung gewachsen.“

Vertraute Spiele – sauber und effizient

„Ihr Partner verbringt seine Zeit lieber beim Skat oder der Sportschau, doch Sie sehnen sich nach vertrauten Spielen? Kein Problem, mit Thermoficks „Stereotypem Stößchen“ bringen Sie den gewohnten Sex zurück auf Ihre Matratze – ganz ohne die Laken wechseln zu müssen. Ihr Thermofick ist sauber, effizient sowie unermüdlich und: Er hat tatsächlich 20 Zentimeter – falls Sie es wirklich wünschen“, ergänzt Lance-Alot mit dem hintergründigen Lächeln des Connaisseurs.

Wie bei seinem weltbekannten Küchengerät hält das westfälische Traditionshaus am Trend zur innovativen Onlineanbindung auch bei klassischer Hauselektrik fest. Per Fernwartung kann das Liebeswunder von der Wupper um neue Techniken erweitert werden. Denkbar sind Simulationen und Stimulationen aller Art. Ganz gleich, ob lüsterner Vollrausch-Quickie im Hinterzimmer oder lustvolle Liebesspiele im Vestibül und egal, ob die Kundinnen für karibische Rhythmen, afrikanisches Feuer oder „schon wieder liebenswürdige südländische Selbstüberschätzung“ brennen: Der Thermofick scheint endlich zu wissen UND zu liefern, was Frauen schon lange wollen.

Auch Männer profitieren

Auch für Männer habe das Gerät etwas Gutes, so der Pressevertreter. Endlich könnten sie ungestört von der ungezügelten Lustbarkeit ihrer Partnerinnen nach Herzenslust an ihren Autos schrauben, den Märklin-Trafo zum Glühen bringen oder im Stadion die heimische Bierindustrie fördern. Männer, die auf revolutionäre Technik stehen und ihre Frauen lieben, kommen um den Thermofick unterm Christbaum nicht herum. Und wer mag, kann sogar seinen Namen auf den Motorblock gravieren lassen. Offenbar haben die Haushaltsprofis von Vormerk an alles gedacht.

Floskelwolke – Das schlägt dem Fass die Krone auf!

Wörter

Die Floskelwolke der beiden Journalisten Udo Stiehl und Sebastian Pertsch strengt sich an, die deutsche Mediensprache zu retten. Und ja sie ist witzig, weil Sprache manchmal aberwitzig ist. Und da die beiden Initiatoren sagen, dass sie Debatten anstoßen wollen, möchte ich mich nicht lumpen lassen:

Das schlägt dem Fass die Krone auf!

Leider geht das sicher redliche Ansinnen der beiden Protagonisten immer noch davon aus, dass es eine Hochsprache gibt, die von der Journaille mit Zähne und Klauen verteidigt werden muss. Bilder und Metaphern wirken aber nach einer Weile des Gebrauchs über den Wortgehalt hinaus, weil der Leser bildhaft versteht, was gemeint ist. In ihnen erleben wir die Kraft der Bilder, die viel schneller aufgenommen und besser erinnert werden als Worte, in der Sprache. Außerdem geben Bilder, auch schiefe, der Sprache ein buntes Gepräge, das über das bloße Anfüllen logischer Konstruktionen und ihrer Variablen mit präzisen Vokabeln hinausgeht.

Denn Sprache darf auch unterhaltsam sein. Auch wenn „Erdrutschsieg“ vielleicht ein bisschen schräg klingt: Das Argument der beiden rührigen Journalisten, dass „erdrutschartig“ automatisch gedanklich mit Tod, Verderben und Zerstörung von Zivilisationsgütern assoziiert werden muss, kann zumindest diskutiert werden. Fakt ist, dass ein Erdrutsch meist plötzlich und unerwartet kommt und dass er alles hinwegfegt, was sich ihm in den Weg stellt. Das passt schon sehr gut auf viele Situationen.

Vielleicht ist eher der Gedanke abwegig, dass Sprache so chirurgisch genau (ja auch diese Metapher gab es) sein kann wie eine Cruise Missile in der PR-Traumwelt amerikanischer Militärs. Und auf diesem Abweg befindet sich die Floskelwolke – zumindest in Teilen. Denn auch, wenn es richtig und falsch in der Sprache gibt: In den Grauzonen dazwischen wird mit den Füßen vieler und nicht mit den Köpfen weniger abgestimmt.

Und nur so „macht“ das Sinn.

Katar-Skandal: FIFA lässt Beckenbauer exkommunizieren

Fußball FIFA

(Zürich/Rom) Wie aus Kreisen der FIFA verlautete, hat Sepp Blatter seine morgigen Termine in Brasilien abgesagt und ist überstürzt nach Rom abgereist. Wie es heißt, trifft er am Nachmittag im Rahmen einer Einzelaudienz auf Papst Franziskus, um über eine Exkommunikation Franz Beckenbauers zu verhandeln. Beckenbauer hatte sich im Vorfeld geweigert, mit der FIFA-Ethikkommission über eine etwaige Verstrickung in die Korruptionsaffäre bezüglich der Fußball-WM 2022 in Katar zu sprechen.

Da eine vorübergehende Sperre für 90 Tage, die jegliche Fußballaktivität bis hin zum privaten Besuch der WM-Spiele in Brasilien untersagt, offenbar nur Hohn und Spott zur Folge hat, überlegt man nun, Franz Beckenbauer aus der katholischen Kirche auszuschließen. Auf die Blatter-Reise angesprochen meinte der Bayern-Ehrenpräsident zu Netznirwana-online: „Da werde ich wohl nächstes Jahr die Lizenspielertruppe zu einer Alpenüberquerung zusammentrommeln müssen, um einen Betriebsausflug nach Canossa zu unternehmen.“

Joint Venture zwischen Kirche und FIFA ins Auge gefasst

Neben der Affäre Beckenbauer soll es bei den Gesprächen zwischen dem Papst und Sepp Blatter auch darum gehen, die Kirche für die ehrenamtliche Abstellung von Ministranten zu gewinnen. Diese sollen dem Publikum während der Spiele kleine Ablasshandel und einen Segen des Heiligen Vaters anbieten. Die Einnahmen aus diesen Aktionen sollen zwischen FIFA und Kirche geteilt werden. Außerdem, so wird hinter verschlossenen Türen kolportiert, sollen weitere Ministranten in den  Stadien sowohl die Kassenhäuschen besetzen, wie auch im Verkauf von Snacks und Drinks und im WC-Service eingesetzt werden, um die finanziell angeschlagene FIFA zu entlasten.

Im Gegenzug erhält die katholische Kirche das Recht, in ihren Kirchen auf Kommissionsbasis Karten zu fußballerischen Großereignissen zu verkaufen und entsprechendes Merchandising zu betreiben. Vom Verkauf von Vuvuzelas wolle man jedoch absehen, um die Ruhe der Gläubigen nicht zu stören.

„Die Kirche muss zuerst ihre Hausaufgaben machen“

Auf Anfrage teilte der Vatikan mit, man würdige mit der Zusammenarbeit das ethisch einwandfreie Gebaren der FIFA in den letzten Jahren und sähe im geplanten Joint Venture große Chancen für beide, neue Mitglieder zu gewinnen und die humanistische Arbeit beider Organisationen auf finanziell tragfähige Füße zu stellen. Ob es mittelfristig zu einer Fusion kommen könne, ließ ein Sprecher der FIFA im Interview offen. Zuerst müsse die Kirche mal ihre Hausaufgaben machen und ihre vielen Skandale aufarbeiten. Ein Zusammengehen sei erst dann möglich, wenn die Katholikenorganisation einen vergleichbar hohen ethischen Standard wie die Fußballervereinigung erreicht habe. Bis es soweit sei, wolle man sich auf eine wertschätzende und erlösstarke Zusammenarbeiten fokussieren – zum Wohl des Fußballs und des katholischen Glaubens in der Welt.

Auf der Suche nach dem Sinn

Schmetterling

Die Welt ist ein Panoptikum – das ist für mich eine unumstößliche Tatsache. Ein buntes Kaleidoskop sonderbarer Gestalten bevölkert unseren Planeten und fristet sein existentiell kärgliches Dasein auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.

Der Schmetterling

Nun ist die Suche natürlich keine einfache – manch einer glaubt, der Sinn fliege durch die Luft und kann eingefangen werden wie ein farbenfroher Schmetterling. Er jagt ihm nach, hascht nach ihm und kann ihn dennoch nicht fassen. Die anderen sehen sein Hüpfen und fröhliches Rudern mit den Armen und bedauern den armen Irren, der beständig den Bodenkontakt zu verlieren scheint und am Ende mehr wie eine plumpe Motte wirkt, die versucht selbst ein bunter Schmetterling zu sein.

Die Wühlmaus

Ein anderer glaubt den Sinn in der Erde zu finden. Er wühlt im Dreck und versucht dort, den Dingen auf den Grund zu gehen. Er sucht den Sinn in dem Teil der Welt, der von seinen Artgenossen mit Füßen getreten wird, die Finger wund vom Kampf gegen das Erdreich und die Nase schmutzig vom Stöbern im Unrat nach der ultimativen existentiellen Trüffel. Gemeinhin fühlt sich gerade die Wühlmaus der Motte überlegen, weil sie glaubt, die Welt verstanden zu haben und frei von Illusionen zu sein. Doch sie wühlt so lange, bis ihr die Kraft ausgeht und ein anderer ihr die Grube gräbt, in der ihr Sinn zu finden ist.

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Brot und Haare. Abzock-Drama beim Stehbäcker um die Ecke

Brot

Donnerstag war ich beim Bäcker – viertel nach sechs, Feierabend. Vom Hunger angelockt wie eine lichtlüsterne Fliege, steuerte ich auf Rodenkirchens Topmeile einen Kölner Traditionsbäcker an und wurde durch zwei in kölsches Rot-Weiß gekleidete Grazien aufs Herzlichste begrüßt. Ich war erfreut, hier schien der Kunde König.

Im Zauber in dieser Euphorie verstieg ich mich waghalsig zu einem sündhaft kostspieligen Oberländer hell mit leuchtender Kruste, das im Widerschein des warmen Deckenlichts goldbraun und überaus verlockend schimmerte. Bepreist war es mit 2,55 Euro, doch das war es mir wert. Pawlovs berühmter Reflex wässerte mir Gaumen und Zunge wie der warme Sommermonsun die Reisfelder Asiens. Mein Magen jubilierte vorfreudig wie der Hund von Baskerville im Angesicht einer bedauernswerten Maid, die sich fahrlässig ins nachtschwarze englische Hochmoor gewagt und sich heillos verirrt hatte.

„Möschten Sie’s jeschnitten?“ recherchierte die kölsche Brotfachfrau in meinem Gesicht mit einem kaum noch energiegeladenen Lächeln. „Geschnitten und gefönt“, lachte ich verbindlich und in der Hoffnung auf einen charmegestützten satten Feierbandrabatt. Doch da hatte ich mich wohl ebenso geschnitten wie die Bäckersfrau das Brot, das sie fingerfertig in eine Plastihülle gleiten ließ, die dünner zu sein schien als eine zum Zerreißen gespannten Zellmembran kurz vor der Mitose. Aber gut, ich hatte Hunger.

Ich öffnete meine Geldbörse so fingerzitternd aufgeregt, als hätte ich das Glück, am Büstenhalter eines aufregenden Busenwunders zu nesteln, das aus irgendeinem Grund der Meinung war, ich sei das Sahnehäubchen auf der Crema dieses sich langsam in den Abend empfehlenden Tages. Ich lächelte verzückt und fingerte filigran das Innere meines Portemonnaies, um meine Münzen feinsäuberlich abgezählt in die stumpf klingende Schale tropfen zu lassen, die den mit allerlei Teigschätzen gefüllten Tresen zierte.

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Facebook shoppt: Zuckerberg kauft NSA für 2435 Mrd. Dollar

NSA-Server(Menlo Park /Washington) Instagram, Whatsapp und jetzt die NSA. Die Shoppingwut Mark Zuckerbergs kennt keine Grenzen. Wie das Weiße Haus und Facebook offiziell verlautbarten, habe man sich nach zähen, aber fairen Verhandlungen auf einen angemessenen Kaufpreis in vierstelliger Milliardenhöhe verständigt.

Wie namhafte Wall-Street-Analysten bestätigen, profitieren beide Seiten von dem Mega-Deal im Cyber-Universum. Offenbar hatte sich die NSA beim übereifrigen Datensammeln zuletzt übernommen. Nachdem die Regierungsserver nicht mehr ausreichten, hätten Millionen Disketten aus den Archiven gelöscht und auf seit Jahren ausrangierten 286er-PCs mit den neuen Daten bespielt werden müssen. Nach Berechnungen der NSA hätte es allein 47256 Jahre gedauert, die Daten der letzten zwei Jahre auf die alten Datenträger zu bannen. Zuletzt soll es Pläne gegeben haben, Tibet, Nepal und Bhutan militärisch in Besitz zu nehmen, um die Daten von örtlichen Shaolin, Sherpas und Bergbauern auf Recycling-Toilettenpapier der US-Army transkribieren zu lassen.

Neue Werbemodelle

Facebook hingegen erhofft sich neue, lukrative Werbemodelle. So soll es in den Verhörräumen der NSA künftig Displays und Durchsagen geben, die für Schmerzmittel, Mullbinden, Wund- und Heilsalben sowie Pflaster und Sprühverband werben. Gelegentlich sollen die Befragungen auch durch Verkaufspräsentationen für die Trinkkuren Hercügen und Powervital, die innovative Energiescheibe Energie-Meister, sowie die Heilmatratze Orthomagon unterbrochen werden können.

Hier greifen Facebook und NSA auf einschlägiges Know-how deutscher Kaffeefahrtenveranstalter zurück. Es gebe, so heißt es aus der Facebook-Zentrale, eine spannende Parallele zwischen den isolierten Befragungskellern der NSA und den abgelegenen Landgasthöfen, in denen windige Busreiseveranstalter ihr Unwesen mit nahezu wehrlosen deutschen Senioren treiben. „In Sachen Manipulation, Gehirnwäsche und Nötigung sind die Deutschen weltweit führend“, heißt es aus der Chefetage der NSA.

Spekulationen über Leasingabkommen

Darüber, was Facebook mit den gesammelten Daten der NSA im Schilde führt, schießen die Spekulationen derzeit ins Kraut. Fachleute vermuten, dass sie an die amerikanische Regierung zurück verleast werden sollen. Hinter vorgehaltener Hand munkeln gewöhnlich gut informierte Quellen, die staatliche Administration plane ein soziales Netzwerk namens Poorbook für sozial Schwache, um diese für medizinische und militärische Versuche zu gewinnen. Das sei sinnstiftend und fördere den Patriotismus der vom Wohlstand abgekoppelten Bevölkerungsgruppen. Verhandlungen mit der mexikanischen Regierung, dass auch illegale Grenzverletzer auf diese Art einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten sollen, liegen derzeit aber wohl auf Eis. Weiteres werde die Zukunft zeigen (tsp)

DFB-Sensation: FC Bayern künftig nur noch mit neun oder zehn

Fußballbericht(Frankfurt) Sensationelle Neuigkeiten aus der DFB-Zentrale: In einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung des DFB-Vorstandes, zu der auch Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL) geladen waren, wurden einschneidende Maßnahmen gegen die Langeweile in der Fußball-Bundesliga beschlossen. In einer tumultartigen Pressekonferenz wurden die Ergebnisse heute vorgestellt.

Demnach soll der FC Bayern München verpflichtet werden, in Auswärtsspielen nur noch mit zehn und in Heimspielen nur noch mit neun Spielern aufzulaufen. Sollte der Tabellenvorsprung dennoch auf mehr als vier Punkte anwachsen, müssen zusätzlich mindestens zwei Feldspieler aus dem Profi-Basketballteam des FC Bayern zum Einsatz kommen, die jedoch keine Kopfbälle ausführen dürfen.

Bei Spielen gegen Mannschaften des unteren Tabellendrittels wird je nach Tabellenposition des Gegners ein weiteres Maßnahmenpaket geschnürt:

  • Platz 13-14: Ein Basketballer wird durch eine Moderne Fünfkämpferin ausgetauscht. Das Mitbringen eines Pferdes und einer Sportpistole ist untersagt.
  • Platz 15-16: Ein Fußballer macht zusätzlich wahlweise einer Gewichtheberin oder einer Kugelstoßerin Platz, die im Angriff auf einer Außenposition eingesetzt werden müssen.
  • Platz 17-18: Zwei Fußballer werden durch eine Sumo-Ringerin und eine weibliche Gams (Rupicapra rupicapra) ersetzt, deren Widerrist nicht höher als 75cm und deren Gewicht nicht höher als 35 Kilo sein darf. Die Sumo-Ringerin muss auf einem Bein hüpfen und wird verpflichtet, die Bergziege an einer Leine von maximal 100 cm zu führen.

Joint Venture mit Formel 1 nicht ausgeschlossen

In einer späteren Sitzung muss noch geklärt werden, ob im Rahmen eines Joint Ventures mit der Formel 1 Sebastian Vettel das Tor der Bayern hüten muss, während Manuel Neuer ins Cockpit von Vettels Rennboliden wechselt. Damit die damit verbundenen Nachteile nicht unfair ins Gewicht fallen, erhalten beide eine blickdichte Augenbinde und Schallschutzkopfhörer, um sich besser auf ihre Aufgabe konzentrieren zu können. Bernie Ecclestone, der Formel1-Fuchs, verspricht sich einen nicht unerheblichen Spannungsschub auch für seine Sportart. Dass er beabsichtige, mit Uli Hoeneß eine gemeinsame Zelle in der JVA-Stadelheim zu beziehen, sollten dieser wegen Steuerhinterziehung und er wegen Bestechung verurteilt werden, dementierte Ecclestone allerdings vehement.

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Tierschützer alarmiert: Dschungelcamper bedrohen australische Tierwelt

SpitzkopfzikadeAuch 2014 zieht der deutsche TV-Tross wieder in den Dschungel. Doch was für deutsche Fernsehzuschauer pure Unterhaltung ist, gefährdet die australische Fauna aufs Äußerste. Tierschützer Down Under schlagen jetzt Alarm.

„Die Tierwelt leidet jedes Jahr extrem, wenn die Pseudo-Prominenten aus Deutschland anrücken. Schon wenn die Vorbereitungen im Camp beginnen, ist die Tierwelt in heller Aufregung. Insbesondere die fragile Sozialstruktur der Insektenstämme ist stark in Mitleidenschaft gezogen. Teilweise kommt es zur Massenflucht ganzer Spezies und zu Selbstmordserien, was sich extrem schädigend auf das biologische Gleichgewicht auswirkt“, heißt es aus der PETA-Zentrale in Sydney.

Kein Wunder, möchte man meinen. Jedes Jahr werden unzählige Insekten und Kleintiere im australischen Dschungel aufs Äußerste gequält. Die Fernsehzuschauer in Deutschland entscheiden bequem vom heimischen Sessel aus, welche bedauernswerten Dschungelkreaturen in entwürdigende Ekelprüfungen mit deutschen C-Promis geschickt werden. Jedes Jahr droht den örtlichen Heuschrecken, Ameisen, Spinnen und anderem Kleingetier wieder das gleiche Ungemach.

„Eine Katastrophe“, so die PETA-Aktivisten weiter: „Schwere Silikonvergiftungen, bedenklicher Orientierungsverlust durch kakophonische Gesänge und kritischer Nährstoffmangel durch häufiges Erbrechen – unseren kleinsten Schützlingen bleibt nichts erspart.  Wehrlose Geschöpfe der Natur mit üblen Kreaturen in fassgroße Glaszylinder zu werfen, um mit dem Voyeurismus deutscher Sofakartoffeln Profit zu machen, ist eine Schande. Dieses perfide TV-Spektakel ist eine Tierquälerei sondergleichen, die sicher gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen verstößt. Europäische Artgenossen unserer heimischen Kleinlebewesen meiden diese Subjekte nicht ohne Grund. Aber mit unseren Ameisen, Würmern und Käfern kann man es ja machen.“

Der Sender wollte sich auf Nachfragen der Redaktion nicht umfassend äußern. Alles sei mit den Behörden in Queensland abgestimmt. Außerdem sei ein erfahrener Experte anwesend, der genau darauf achte, dass sich die negativen Folgen für die Fauna vor Ort in Grenzen halten. Am Ende sei doch alles nur ein großer Spaß, und „über die gelben Filzbälle, auf die zeitgleich bei den Australian Open eingedroschen wird, redet kein Mensch“, lässt die Senderzentrale in einer Erklärung verlauten.

Die Gewaltexzesse eines Novak Djokovic oder Rafael Nadal seien ohne Gegenbeispiel in der Geschichte. Deshalb habe man sich auch von der regelmäßigen Übertragung solcher rein zirzenisischen Großereignisse distanziert. Gegen die Aufschläge und Schmetterbälle im Tenniszirkus sei die Dschungelshow eine harmlose Abendunterhaltung für die ganze Familie, bei der von insektenunwürdiger Behandlung keine Rede sein kann.

Immer mehr Homosexuelle outen sich als Fußballer

FussballreporterNach dem mutigen Outing von Thomas Hitzlsberger outen sich jetzt immer mehr Schwule als Fußballer. Nach anonymen Befragungen soll es unter Homosexuellen eine nicht zu unterschätzende Anzahl Fußballspieler geben, die ihrem Hobby im Untergrund nachgehen, um in der Szene nicht ausgegrenzt zu werden.

Ralf „Ballou“ Sterzenberger vom „Club Schwuler Kicker Paderborn, CSKP“ dazu: „Auch ich habe mich lange schwergetan mit meiner heimlichen Leidenschaft. Jahrelang habe ich Brennball und Bahnengolf gespielt, um meinen Bewegungsdrang zu stillen, obwohl ich immer schon einen verhängnisvollen Hang zum Pöhlen hatte.“ Schließlich habe er Mut gefasst und es zuerst seinen Eltern gesagt.

Keine bedauerlichen Einzelschicksale

„Junge, bist Du denn wahnsinnig?“ Die Reaktion der Mutter war eindeutig. „Aber natürlich wollen wir, dass Du glücklich bist“, so Sterzenbergers Vater, der sich auf Nachfrage der Redaktion so äußerte: „Dass mein Sohn schwul ist, finde ich nicht so schlimm. Das ist ja heute gang und gäbe. Die einen haben Depressionen und Burn-outs, sind Borderliner, Tablettenjunkies oder Schlimmeres. Da ist schwul doch noch das geringere Übel und vor allem besser als gesund und normal. Aber ich habe mich immer ein wenig geschämt, meinen Sohn zu Randsportarten zu begleiten. Und die Nachbarn haben auch immer so getuschelt. Am Stammtisch haben sie mich aufgezogen und gefragt, ob Ralf wirklich von mir ist. Jetzt ist Ralf froh, dass es raus ist, und nächsten Sonntag fahren wir zu ersten Mal gemeinsam zum Fußball.“

Nach Auskunft des DFB sind Schicksale wie das Ralf Sterzenbergers keine bedauerlichen Einzelfälle. „Gäbe es nicht diese Vorurteile in Schwulenkreisen – mit dem auf Minigolfplätzen schlummernden Potenzial wäre der deutsche Fußball auf Jahre hinaus unschlagbar“, verlautete es aus der Frankfurter Zentrale. „Sogar der WM-Titel wäre wieder mal drin“, heißt es hinter vorgehaltener Hand.

Vorurteile in der Community

Nach bundesweiten Recherchen der Redaktion haben Fußballer immer noch mit großen Vorurteilen in der Homosexuellen-Community zu kämpfen. In Szenediscos werden unverhohlen geschmacklose Fußballerwitze erzählt, und schwule Studenverbindungen treiben Neulinge in Trikot, Shorts und Stutzen über den Campus, um ihren Mut auf die Probe zu stellen. „Die Kickerphobie ist groß. Da spielen sich teils entwürdigende Szenen ab. Es soll schon zu schweren Weinkrämpfen bis hin zu waschechten Nervenzusammenbrüchen gekommen sein. Das halten nur die Härtesten aus“, äußert sich Peter Pankak von der ASTA Bielefeld. In Sterzenbergers Outing sieht Pankak eine große Chance für dessen Leidensgenossen im Einzelnen und Fußballdeutschland im Ganzen. „Auch ich bin schwul und spiele Fußball. Und das ist gut so!“, so der ASTA-Vertreter.

„Ballou“ Sterzenberger wirkt nachdenklich: „Mein Freund Kai hat mich verlassen, und viele Freunde haben sich von mir abgewendet. Den gemeinsamen Wagen am CSD (Christopher Street Day – Anm. der Redaktion) kann ich mir auch abschminken. Ach egal, jetzt bin ich bei den Bayern-Ultras. Die haben es auch nicht immer leicht. Aber wir halten zusammen, und ich bin glücklich.“

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